Jimmy Catsanos eröffnet im Sommer in Bielefeld ein Restaurant mit Weinbar
Gastronom will Klosterplatz bereichern

Bielefeld (WB). Das Gebäude am Klosterplatz 13 ist ein Stück Bielefelder Gastronomiegeschichte: Zu den Episoden gehörten unter anderem »Klosterstuben«, »Papillon«, »Verve« und »Zwanzig Dreizehn«. Im Sommer soll hier das nächste Kapitel aufgeschlagen werden.

Sonntag, 05.05.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 05.05.2019, 10:22 Uhr
Jimmy Catsanos, bisher Betreiber des »Jivino«, will »frühestens Anfang Juli« mit seinem neuen Lokal starten. Foto: Bernhard Pierel

Denn Gastronom Jimmy Catsanos will eine Weinbar mit mediterranem Restaurant eröffnen. »Ich möchte den Klosterplatz bereichern«, berichtet er. Noch ist Catsanos mit seinem Lokal Jivino an der Obernstraße aktiv, das er dort seit 16 Jahren betreibt. Doch da sein Verpächter einen Teil des Gebäudes verkauft habe und ihn vor vollendete Tatsachen gestellt habe, werde er das Lokal bald schließen, um am Klosterplatz den Neustart zu wagen.

Catsanos nutzte die Gunst der Stunde, als das Lokal frei wurde, das von 2013 bis 2018 das »Zwanzig Dreizehn« beherbergte. Einen Namen für das neue Lokal gibt es noch nicht. »Ich habe zwei Ideen im Kopf. Mehr verrate ich nicht«, berichtet Catsanos. Auch ein Eröffnungstermin stehe noch nicht fest. »Frühestens Anfang Juli«, sagt er.

Catsanos selbst ist aus der Bielefelder Gastronomieszene nicht wegzudenken. 31 Jahre lang betrieb er das Restaurant Méditerranée an der Brackweder Straße, das er im Jahr 2016 schloss. Von 2012 bis 2016 kam das Lokal Medi 52 an der Mauerstraße hinzu – und eben das Jivino an der Obernstraße.

300 Quadratmeter Fläche

Aktuell gilt seine Konzentration den Umbauarbeiten am Klosterplatz. Maler und Bildhauer Ulf Strippelmann unterstützt ihn bei der Innen- und Außengestaltung. »Bei allen Plänen beziehen wir den Klosterplatz mit ein«, berichtet Strippelmann. Das Lokal solle für ein »mediterranes Lebensgefühl« stehen. Das fängt schon bei der Gestaltung der Wände an. Was früher schwarz und grau war, soll jetzt in helleren Farben wie gelb erstrahlen. Zudem wurde Mauerwerk freigelegt.

Die Fläche für Gäste betrage insgesamt 300 Quadratmeter. An der Weinbar mit Tresen am Eingangsbereich finden nach seinen Angaben zehn bis 15 Menschen Platz. Der vordere Bereich zum Klosterplatz hin hat laut Catsanos »Bar-Charakter« und biete bis zu 90 Gästen Platz, der zweite Teil mit zusätzlichem Eingang am Oberntorwall verfüge über »weitere 70 bis 80 Plätze«.

Die Außengastronomie auf dem Klosterplatz soll auf 75 Quadratmetern bis zu 80 Plätze umfassen. Catsanos will in dem Lokal sechs feste Mitarbeiter sowie bis zu 15 Aushilfen beschäftigen.

Der Gastronom will auch an die Tradition anknüpfen, dass Musik eine Rolle in dem Lokal spielt. »Ich kann mir spanische Flamenco-Abende oder Jazz-Abende vorstellen«, sagt er. So solle unter anderem künftig die Band Loopahead die Gäste mitreißen. So will Catsanos nicht nur mehr Musik, sondern auch wieder mehr Leben auf den Klosterplatz bringen.

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