Susanne Wolff als beste Schauspielerin nominiert – frühere Max-Planck-Gymnasiastin
Bielefelderin hofft auf Deutschen Filmpreis

Bielefeld (WB). Den Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin hat Susanne Wolff (46) bereits 2013 gewonnen. Sechs Jahre später darf die gebürtige Bielefelderin an diesem Freitagabend auf den Deutschen Filmpreis hoffen – für ihre Hauptrolle in dem Drama »Styx«.

Freitag, 03.05.2019, 07:00 Uhr

Das ZDF zeigt ab 22.55 Uhr eine Aufzeichnung der Gala, die am Abend im Palais am Funkturm in Berlin über die Bühne geht. Der Film »Styx« von Wolfgang Fischer ist für insgesamt sechs Preise nominiert.

In dem Drama geht es um die von Susanne Wolff verkörperte Notärztin Rike. Sie sticht in ihrem Urlaub von Gibraltar aus mit einem Segelboot in See. Ihr Urlaub wird abrupt beendet, als sie sich nach einem Sturm in der Nähe eines überladenen und havarierten Fischerbootes wiederfindet. Sie muss sich schließlich entscheiden, ob sie den Flüchtlingen auf dem Boot hilft.

Ihre Liebe fürs Schauspielen entdeckte Susanne Wolff schon in ihrer Schulzeit in Bielefeld – während eines Literaturkurses am Max-Planck-Gymnasium. Bis zu ihrem Abitur wohnte sie in Bielefeld, ehe sie eine Ausbildung zur Schauspielerin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover absolvierte. Am Thalia Theater in Hamburg entwickelte sich die Schauspielerin ab 1998 zu einer festen Größe. Im Jahr 2009 wechselte sie ans Deutsche Theater Berlin und gehörte hier bis 2016 zum Ensemble.

Auftritte im Tatort

Bereits im Jahr 2003 präsentierte sie sich einem Millionenpublikum mit ihrem ersten Gastspiel im NDR- Tatort »Heimspiel«. Sieben Jahre später war sie erneut in der Krimiserie zu sehen – in der Folge »Borowski und der vierte Mann«. Ihr größter TV-Erfolg bislang war dann die Hauptrolle in dem Drama »Mobbing«. Susanne Wolff erhielt dafür den Deutschen Fernsehpreis.

Es ist eine von vielen Auszeichnungen: Gewonnen hat die Bielefelderin unter anderem den 3sat-Innovationspreis (2003), den Förderpreis Deutscher Film (2008) und den Rolf-Mares-Preis (2013). Jetzt entscheiden die knapp 2000 Mitglieder der Deutschen Filmakademie, wer den Deutschen Filmpreis erhält. Neben Susanne Wolff sind als beste Schauspielerin noch Luise Heyer (»Das schöne Paar«) und Aenne Schwarz (»Alles ist gut«) nominiert. Aber nur eine der Frauen erhält heute Abend die goldene Lola.

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