Urlauberin sinkt bei Strandspaziergang auf Langeoog bis zur Hüfte ein
Bielefelderin aus Nordsee gerettet

Bielefeld (WB/sb). Sie hatte offenbar die Strömung unterschätzt: Eine Urlauberin aus Bielefeld ist am Dienstag bei einem Strandspaziergang auf der Nordsee-Insel Langeoog bis zur Hüfte in einem Priel eingesunken. Die Feuerwehr rettete die ältere Frau schließlich.

Donnerstag, 02.05.2019, 17:53 Uhr aktualisiert: 02.05.2019, 19:02 Uhr
Feuerwehrleute retten die Urlauberin aus Bielefeld mit einem Floß. Foto: Klaus Kremer

Wie die »Langeoog News« weiter berichten, sei schon seit längerer Zeit kein Urlauber mehr in einem Priel eingesunken. Am Dienstag spaziert die Bielefelderin über eine Sandbank westlich der Insel – in Höhe des Dünenübergangs Flinthörn. Dann wählt die Urlauberin eine Abkürzung durch den Priel, um den Weg zum Strand abzukürzen. Dabei sinkt sie schließlich ein und kann sich nicht aus eigenen Kräften befreien.

Spaziergänger sehen die Frau und wählen den Notruf. Eigentlich nutzt die Feuerwehr ein Luftkissenboot für solche Rettungseinsätze. Doch im Gerätehaus auf Langeoog läuft zum Zeitpunkt der Alarmierung gerade die Inspektion mit Ölwechsel.

Frau bleibt unverletzt

Die Freiwillige Feuerwehr rückt schließlich mit Traktoren und Rettungsflößen zum Strand an. Schließlich gelingt es zwei Einsatzkräften, die Bielefelderin auf ein Floß zu ziehen. Ein Traktor zieht das Floß dann an den Strand. Der Rettungsdienst Mittelhessen versorgt schließlich die Frau, die aber nach Angaben der »Langeoog News« unverletzt bleibt.

Dass die Spaziergänger, die die eingesunkene Frau sahen, ihr trotz der geringen Entfernung nicht zur Hilfe eilten, sei richtig gewesen, heißt es von Seiten der Feuerwehr. Denn sie hätten sich damit nur selbst in Lebensgefahr gebracht.

Und es werde dringend davon abgeraten, Sandbankspaziergänge durch den Priel abzukürzen, da dieser »zum Teil keinen tragfähigen Grund habe«. Ursache sei, dass sich am Boden des Priels zwischen Sandbank und Strand während der Strömung tiefe Bodenwellen mit bis zu einem Meter Höhe bildeten. Dies sei immer dann der Fall, wenn Wasser über Sand ströme.

Kommentare

Zeitungsleser  wrote: 03.05.2019 08:46
Ich habe diesen Artikel mehrfach gelesen und dabei ist mir etwas Merkwürdiges aufgefallen:

Was macht der Rettungsdienst Mittelhessen auf der Insel? Die Inse lgehört zu Niedersachsen, genauer zum Landkreis Wittmund; die haben ihren eigenen Rettungsdienst, da kommt niemand aus Mittelhessen.
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