8000 Besucher beim Sommerfest der Arminis auf der Alm – mit Video
Hüpfen, toben, Tore schießen

Bielefeld (WB). Hüpfen, Klettern, auf die Torwand oder einen Turm aus Dosen schießen, um kleine Hütchen dribbeln, Bälle auf eine überdimensionierte Dartscheibe schießen, in einem Korb versenken oder möglichst lange hochhalten: Die jungen Besucher beim Arminis-Sommerfest wurden richtig in Bewegung gebracht und konnten sich austoben. Was sie auch weidlich ausgenutzt haben.

Freitag, 03.05.2019, 03:00 Uhr
Reinhold Yabo und seine Kollegen haben fleißig signiert – nicht nur Autogrammkarten, sondern auch T-Shirts. Foto: Thomas F. Starke

Zum 13. Mal hatte der Kinder- und Familienclub des DSC Arminia am 1. Mai auf die Alm geladen, und auf dem Kunstrasenplatz neben dem Stadion wartete ein reichhaltiges Programm auf die Besucher. 7000 waren es im vergangenen Jahr, in diesem Jahr bei idealem Wetter erwartete Organisatorin Rabea Hamdine locker 1000 mehr. Wochenlang hatte sie vorbereitet und geplant, Nachtschichten inklusive, nun sorgte sie mit vielen Arminia-Mitarbeitern und 60 ehrenamtlichen Helfern dafür, dass alles reibungslos über die Bühne ging.

Kräftemessen an der Konsole

Ein Höhepunkt für die kleinen (und auch großen) Besucher war die Autogrammstunde des Profikaders. Die Eltern durften zwarmit ihren Kindern Schlange stehen, vorgelassen zu den Kickern wurden dann aber nur die Kinder. Die ließen sich nicht nur signierte Autogrammkarten geben, sondern reichten auch T-Shirt oder Trikot an ihre bewunderten Stars, um von Fabian Klos, Stefan Ortega oder Julian Börner eine Unterschrift zu erbitten. Und auch für das eine oder andere Selfie war Zeit. »Toll«, hieß es, wenn sie selig weiterzogen.

Arminis Sommerfest auf der Alm

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  • Arminis Sommerfest auf der Alm
Foto: Thomas F. Starke
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Als Neuheit hatten sich die Organisatoren ein Playstation-Turnier ausgedacht: Junge Fans durften an der Konsole gegen Arminias eSportler Sebastian Hallerbach und Timo Kraps antreten. Jannik war der erste, der sich traute. Hallerbach trat natürlich mit den Arminen an, Jannik entschied sich für Juventus Turin – wegen Ronaldo, wie sein Vater verriet. Denn ansonsten schlägt sein Herz für den FC Bayern oder den DSC. Immerhin hat er dort bereits ein Probetraining absolviert, schließlich will Jannik, der in Heepen im Mittelfeld spielt, einmal Profi werden. Beim eSport hatte er allerdings keine Chance, Arminia besiegte Juve mit 5:2.

Wer schon immer Arminia-Profis interviewen wollte, hatte Gelegenheit, Sören Brandy und Roberto Massimo mit Fragen zu löchern: Die Profis standen von einer Bühne aus Rede und Antwort. Leon etwa wollte wissen, wie die beiden zum Fußball gekommen seien. Bei Brandy war das quasi in die Wiege gelegt, schon der Papa war Fußballer und später Trainer, »mit fünf, sechs Jahren habe ich dann im Verein angefangen«. Massimo hatte mit drei Jahren von seinem Onkel einen Fußball geschenkt bekommen: der Start seiner Karriere, die ihn schon mit 15 von Lippstadt nach Bielefeld führte.

»Randale« rockt die Bühne

Deborah wollte wissen, wie es Fabian Klos geht. »Er hat doch Rückenprobleme...«. Brandy konnte beruhigen: »Er war schon wieder auf dem Trainingsgelände und wird sich das Spiel gegen Paderborn sicher nicht entgehen lassen.« Das Lieblingsessen der beiden? Nudeln und mageres Fleisch, klar, aber beide lieben auch Pizza. Und was gibt es beim Fußballschauen im Fernsehen? Chips und Wasser bei Brandy, Chips und Cola bei Massimo. Das erste Auto? »Ein alter VW Polo in lila«, verriet Brandy. »Ein 2er-BMW mit Dad und Opa«, erzählte Massimo.

Am Ende des Tages, nachdem auch noch die Kinder-Rockband »Randale« die Bühne gestürmt hatte, waren alle zufrieden, hatten sich ausgetobt, und kaum ein junger Besucher ging mit leeren Händen nach Hause: Fan-Artikel gab es mit Rabatt, 3000 Preise hielt die Tombola bereit, und beim Glücksrad oder Ertasten von Gegenständen winkten auch Gewinne.

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