Gedenken am neunten Todestag von Martin Augustyniak
Ein Herz aus Blumen für getöteten Bielefelder Soldaten

Bielefeld (WB/sb). Neun Jahr ist es her, dass der Bielefelder Soldat Martin Augustyniak bei einem Anschlag in Afghanistan getötet wurde. Zu seinem neunten Todestag ist jetzt ein Herz aus Blumen auf dem Grab zu sehen.

Samstag, 06.04.2019, 12:00 Uhr
Ein Herz aus Blumen ist auf dem Grab von Martin Augustyniak auf dem Friedhof in Bielefeld-Quelle zu sehen. Zum neunten Todestag legten auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und das Landeskommando der Bundeswehr einen Kranz auf das Grab. Foto: Ursula Wolf

Während einer Gedenkfeier auf dem Friedhof in Bielefeld-Quelle wurden auch Kränze auf das Grab gelegt – vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und vom Landeskommando der Bundeswehr.

Am 2. April 2010, einem Karfreitag, war Augustyniak bei einem Sprengstoffanschlag in Kundus getötet worden. Zuvor hatten er einem Kameraden das Leben gerettet.

Das Bundesverteidigungsministerium ernannte im Jahr 2017 die Ruhestätte Augustyniaks zum Ehrengrab. Seitdem finden Besucher bereits am Eingang des Friedhofs einen Hinweis auf das Grab.

In den vergangenen Monaten war der Tod der Soldaten wieder besonders präsent. Denn der Gütersloher Volker Lehmann stellte gemeinsam mit Martin Augustyniaks Mutter Ursula Wolf einen Antrag, einen Platz oder eine Straße in Bielefeld nach den beiden Soldaten zu benennen. In Quelle soll eine dreieckige Grünfläche zwischen Waldbreede, Langer Breede und Niederbreede nach Martin Augustyniak benannt werden.

 

 

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