Gerüste und Schutzplanen hatten das Gebäude seit 2016 verhüllt Wieder freie Sicht aufs Bankhaus Lampe

Bielefeld (WB). Die Gerüste und die Schutzplanen sind verschwunden. Ab sofort ist der Blick auf die denkmalgeschützten Fassaden des Bankhauses Lampe wieder frei.

Gerüste und Schutzplanen hatten das Bankhaus Lampe seit 2016 verhüllt.
Gerüste und Schutzplanen hatten das Bankhaus Lampe seit 2016 verhüllt. Foto: Oliver Schwabe

Im Jahr 2016 begann die umfassende Sanierung des Bankhauses. Eine der größten Herausforderungen war dabei der Erhalt der denkmalgeschützten Giebel. Die Giebel wurden in einer Kombination aus Trägern und Klauen gegen den Wind gestärkt. Wirklich alt ist nur der rechte Giebel des Gebäudeensembles – der Battig-Giebel aus dem Jahr 1680. Der Aushub im Innenhof war auch für Archäologen von großem Interesse. Bei den Bauarbeiten wurden Siedlungsspuren aus der Bronzezeit gefunden.

Archäologen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) nahmen sechs Monate lang Ausgrabungen vor. Entdeckt wurden unter anderem tausende Keramikscherben, Tierknochen, Austernschalen und Holzkohlereste. Letzter Fund waren zwei 500 Jahre alte Gussformen. Mit den Gussformen habe man im 15. Jahrhundert kleine Relieftafeln aus Gold oder Silber gegossen, vermuten die LWL-Archäologen.

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