Osnabrücker Straße in Bielefeld: Ampel soll vor die Brücke verlegt werden
Mehr Platz für Fußgänger

Bielefeld (WB/peb). Spätestens wenn die Unterführung unter dem Brackweder Bahnhof, die zugleich als Rad- und Fußweg das Brackweder Zentrum mit dem Ortsteil Quelle verbindet, aufgrund des bald beginnenden Umbaus nicht mehr zur Verfügung steht, soll die Umleitungsstrecke sicherer werden.

Dienstag, 05.03.2019, 18:00 Uhr
Die Bezirksvertretung regt an, die Ampel an der Osnabrücker/Gütersloher Straße vor die Brücke zu verlegen. Weil der Verkehr dann wechselseitig auf nur einer Spur fahren könnte, bliebe rechts und links mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger. Foto: Peter Bollig

Denn die Alternativroute führt Radler und Fußgänger dann unter der Eisenbahnbrücke an der Osnabrücker Straße hindurch. Weil der Bürgersteig unter der Brücke auf beiden Seiten jeweils nur gut 60 Zentimeter breit ist, gilt sie als Gefahrenstelle. Wie berichtet, hatten FDP-Politiker als Bürgerantrag gefordert, für Fußgänger und Radfahrer als separaten Durchstich durch den Bahndamm einen eigenen Weg neben die Brücke zu bauen . Während Brackwedes Bezirksvertreter den Antrag für diese Maßnahme, die wohl einen größeren Planungsaufwand mit sich bringen dürfte, in eine Arbeitsgruppe verwiesen, brachten sie den Vorschlag für eine schnellere Lösung auf den Weg.

Demnach soll die Verwaltung nun prüfen, ob die Ampel an der Einmündung der Osnabrücker auf die Gütersloher Straße verlegt werden kann. Nach einem Vorschlag der SPD soll sie so auf der anderen Seite der Eisenbahnbrücke positioniert werden, dass der Verkehr nur noch auf einer einzigen Fahrspur die Brücke unterquert. Das würde Platz schaffen für einen breiteren Fuß- und Radweg. Die gesonderte Rechtsabbieger-Ampel von der Gütersloher in die Osnabrücker Straße müsste dann allerdings entfallen.

Hans-Werner Plaßmann (SPD sagte: »Die Lage war da schon immer prekär. Durch die Umleitung wird sie noch prekärer.«

Die CDU, die sich vor allem darüber ärgerte, dass die Verwaltung das Thema nicht von sich aus aufgegriffen hatte, regte an, die Ampel nicht nur provisorisch für die Dauer der Bauarbeiten am Brackweder Bahnhof zu versetzen, sondern dauerhaft. Peter Diekmann (CDU): »Denn das Problem wird ja bleiben.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6447101?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198387%2F2513179%2F
Tönnies bereitet Neustart vor
Leere Lkw-Anhänger stehen auf dem Betriebsgelände von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Das Fleischwerk ist nach dem Corona-Ausbruch seit dem 20. Juni geschlossen. Die Wiederaufnahme der Produktion könnte womöglich in der kommenden Woche schrittweise erfolgen. Foto: dpa
Nachrichten-Ticker