Feuerwehr mit 40 Kräften im Einsatz – Mehr Personal in der Leitstelle
Sturm: Keine größeren Schäden in Bielefeld

Bielefeld (WB/hw). Die heftigen Sturmböen haben am Montagmorgen auch in Bielefeld Spuren hinterlassen: Insgesamt musste die Feuerwehr bis zum Mittag zu neun Einsätzen ausrücken. Größere Schäden gab es laut Einsatzleiter Dirk Fortmeier allerdings nicht.

Montag, 04.03.2019, 11:53 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 15:56 Uhr
Auch in der Ummelner Straße stürzte ein Baum auf die Fahrbahn. Foto: Christian Müller

Die etwa 40 Einsatzkräfte waren demnach größtenteils damit beschäftigt, umgestürzte Bäume aus dem Weg zu räumen. Am Senner Hellweg war ein Baum erst auf eine Stromleitung, dann auf einen Gastank gestürzt. Beschädigt wurde der Tank dabei allerdings nicht.

An der Herforder Straße im Kreuzungsbereich der Beckhausstraße wehte ein Zelt in Form eines Pavillons auf die Straße. Auf der Schröttinghauser Straße schob der Wind ein Dixi Klo auf die Fahrbahn, welches Polizeibeamte sichern mussten. Auch ein Wohnwagen auf der Heeper Straße hatte sich durch eine Böe selbstständig gemacht und musste wieder an seinen Stellplatz gezogen werden. An der Lerchenstraße lösten sich einzelne Dachziegel und fielen auf den Gehweg. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurde keine Person verletzt.

»Es gab bei den Einsätzen keinen besonderen Schwerpunkt. Von Jöllenbeck bis Ummeln waren wir überall im Einsatz«, sagte Fortmeier. Auch im Berufsverkehr sei es zu keinen größeren Beeinträchtigungen gekommen. Die Feuerwehr war schon vor den ersten Böen in Alarmbereitschaft und hatte das Personal in der Leitstelle vorsorglich aufgestockt.

Am frühen Nachmittag soll der Sturm dann über die Region hinweggezogen sein. Am Montagmittag waren laut Fortmeier keine Feuerwehrkräfte mehr im Einsatz.

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