Hängepartie um Christoph 13 in Bielefeld beendet – Techniker tauscht Anlasser aus
Rettungshubschrauber fliegt wieder

Bielefeld (WB/hz). Aufgrund eines technischen Defekts stand Rettungshubschrauber Christoph 13 mehr als 18 Stunden lang fluguntüchtig auf dem Landeplatz des Klinikums Mitte in der Bielefelder Innenstadt. Inzwischen ist Christoph 13 wieder flugtüchtig und einsatzbereit. Die Wartung der Maschine am Luftrettungszentrum in Bielefeld-Brackwede war am Freitagnachmittag beendet.

Freitag, 08.02.2019, 12:19 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 16:06 Uhr
Am Freitag um 12.11 Uhr hob Rettungshubschrauber Christoph 13 in Bielefeld am Klinikum Mitte ab, um zur technischen Wartung an den Standort nach Brackwede zu fliegen. Foto: Jens Heinze

Der Hubschrauber war am Donnerstagnachmittag auf dem Landeplatz des Klinikums Mitte gelandet, um einen Notarzt abzuholen. Danach sprang der von der Bundespolizei betriebene Helikopter um 17.45 Uhr aus zunächst unbekannter Ursache nicht mehr an.

Reparaturarbeiten laufen bereits seit der Nacht zum Freitag

Gegen 18 Uhr wurde die für Christoph 13 zuständige Bundespolizei-Flugstaffel Gifhorn alarmiert. Techniker Karl-Heinz Fauth wurde am Abend mit einem Hubschrauber aus Niedersachsen nach Bielefeld eingeflogen und versuchte, den Defekt zu reparieren. Allerdings gab es bis 0.15 Uhr am frühen Freitag noch keine Erfolgsmeldung. Der Spezialist rückte auf dem Luftweg wieder ab und reiste dann am Freitagvormittag per Auto nach Bielefeld wieder an.

Schließlich war klar, dass der Anlasser des Bielefelder Rettungshubschraubers defekt ist. Ein Ersatzteil wurde eingebaut und der Defekt war zunächst behoben. Am Freitag um 12.11 Uhr hob Christoph 13 mit einem Piloten und dem Techniker an Bord dann am Klinikum Mitte wieder ab – zu seinem eigentlichen Standort auf dem Gelände des Luftrettungszentrums am Klinikum Rosenhöhe in Bielefeld-Brackwede. Dort checkte Hubschrauber-Techniker Fauth den Helikopter nochmals gründlich durch.

Keine Gefahr für die Bevölkerung – Notarzt kommt per Auto

Die Arbeiten waren am Freitagnachmittag beendet. Die Besatzung des für Ostwestfalen-Lippe und angrenzende Regionen zuständigen Rettungshubschraubers meldete sich nach fast einem Tag Ausfallzeit wieder einsatzbereit. Eine Ersatzmaschine der Bundespolizei musste nicht mehr nach Bielefeld eingeflogen werden.

»Auch wenn der Rettungshubschrauber ausfällt, ist die Bevölkerung nicht in Gefahr«, stellte ein Feuerwehrsprecher klar. In der Großstadt sind drei Notärzte einsatzbereit, weitere könnten im Bedarfsfall umgehend alarmiert werden. Statt auf dem Luftweg kommen die Mediziner dann auf dem Landweg per Notarzt-Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn über Bielefelds Straßen zum Einsatzort.

Das trifft auch für den Notarzt des Rettungshubschraubers zu: Er steigt vom Helikopter in ein Auto. Eine im Bielefelder Rettungsdienst übrigens bewährte, tägliche Routine. Denn nachts fliegt der Rettungshubschrauber nicht.

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