Abriss der alten Radstation beginnt am Montagabend und dauert bis Samstag
Nächtlicher Baulärm am Hauptbahnhof

Bielefeld (WB/hz). Die alte Radstation am Bielefelder Hauptbahnhof soll bis Ende dieser Woche Geschichte sein. Am Montagabend beginnen die Abrissarbeiten und werden in den folgenden Nächten fortgesetzt. Schweres Gerät kommt zum Einsatz, mit Lärmbelästigungen ist zu rechnen, heißt es von der Deutschen Bahn.

Montag, 04.02.2019, 14:18 Uhr aktualisiert: 04.02.2019, 14:28 Uhr
Die alte Radstation am Hauptbahnhof wird bis Ende der Woche abgerissen. Foto: Jens Heinze

»Schweres Gerät zum Abbruch wird von Montag bis Samstag zum Einsatz kommen. Die Arbeiten werden dann in den Nachtstunden von 21.30 Uhr an bis 6 Uhr morgens durchgeführt«, sagt Bahnsprecher Dirk Pohlmann. Trotz des Einsatzes moderner Arbeitsgeräte sei Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn werde den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bitte die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Abrissarbeiten können nur nachts durchgeführt werden

Aus betrieblichen und sicherheitstechnischen Gründen könnten diese Abrissarbeiten nur nachts durchgeführt werden, sagte der Bahnsprecher. Die Anwohner seien informiert worden. Behinderungen im Bahnverkehr gebe es nicht.

Der Abriss der alten Radstation sei erforderlich, da nach dem Verkauf der ehemals bahneigenen Ladenzeile zwischen Hauptbahnhof und der Kreuzung Bahnhof-/Feilen-/Jöllenbecker Straße Ersatzflächen für betriebliche Zwecke benötigt würden. Geplant seien auf der frei werdenden Fläche ein Wertstoffhof, Betriebsflächen und eine neue Radstation, heißt es von der Deutschen Bahn.

Ersatz-Radstation in der alten Post an der Nahariyastraße

Vorübergehend Ersatz für die alte Radstation gibt es bereits im alten Postgebäude etwa 100 Meter weiter an der Nahariyastraße. Von den für die Übergangslösung verantwortlichen Bielefelder Verkehrsbetrieben Mobiel heißt es, dass Fahrräder nur zu festen Öffnungszeiten abzugeben sind. Diese gelten montags bis freitags von 6 bis 10 Uhr und von 14 bis 19 Uhr.

Die Fahrräder werden dabei nach dem »Garderobenprinzip« abgegeben, erklärt Mobiel-Sprecherin Lisa Schöniger. Das bedeutet, dass die Kunden ihre Fahrräder im Eingangsbereich der alten Post abgeben und dann eine Nummer erhalten. Diese Nummer wird auch am Rad befestigt, das dann vom Mobiel-Servicepersonal eingelagert wird.

Abo-Kunden nutzen Übergangslösung kostenlos

»Gerne kann bei Abgabe der Fahrräder auch schon eine ungefähre Abholzeit mit-geteilt werden, so dass das Fahrrad dann zügig bereit steht. Trotzdem kann es zu kurzen Wartezeiten kommen«, sagt die Mobiel-Sprecherin. Die 190 Abo-Kunden könnten die Radstation in der alten Post im Februar und März kostenlos nutzen.

In der Übergangslösung an der Nahariyastraße sind die Umbauarbeiten noch nicht abgeschlossen. Im Anschluss an die Baumaßnahmen soll dann das Abstellen der Räder, genauso wie vorher, mit einer Radstationskarte funktionieren. In der Übergangslösung an der Nahariyastraße werden dann vorerst nur Jahres- und Monatskarten ausgegeben, heißt es von Mobiel.

 

 

 

 

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