Nach Notarzteinsatz am Gleis bei Gütersloh ICE evakuiert – 600 Reisende steigen um – mit Video
Bahnstrecke wieder frei

Bielefeld (WB/hz). Wegen eines Notarzteinsatzes am Gleis im Bereich Gütersloh war OWL bis zum Mittag vom Fernverkehr der Bahn abgeschnitten. Zwischen Gütersloh und Bielefeld fuhren keine Züge, meldete die Deutsche Bahn. Inzwischen ist die wichtige Fernverkehrsstrecke wieder befahrbar.

Montag, 04.02.2019, 12:37 Uhr aktualisiert: 04.02.2019, 15:04 Uhr
Der ICE blieb in Isselhorst-Avenwedde stehen. Foto: Carsten Borgmeier
Die Feuerwehr ist vor dem Bahnhof im Einsatz.

Die Feuerwehr ist vor dem Bahnhof im Einsatz. Foto: Carsten Borgmeier

Die Umleitungen und der Bus-Ersatzverkehr zwischen Gütersloh und Bielefeld seien aufgehoben worden. Die Personenzüge – ICE, IC und Regionalbahnen – seien zeitweise über die Güterzugstrecke umgeleitet worden. »Wir fahren noch mit leichten Einschränkungen«, sagte ein Bahnsprecher.

Auf der Fernverkehrsstrecke Rheinland-Berlin komme es aber weiter zu Verspätungen. Zudem kam es am Montagmittag zu einer Weichenstörung am Bielefelder Hauptbahnhof. Züge können diesen Bereich nur sehr langsam passieren. Weitere Informationen zu Verspätungen gibt es auf www.bahn.de/aktuell und auf Twitter. Reisende sollten unbedingt vor Abfahrt ihre Reiseverbindungen prüfen, sagte der Bahnsprecher.

Bundespolizei-Sprecher Jürgen Gerdes sagte, dass es im Bereich Gütersloh am Montagvormittag gegen 10.40 Uhr einen Personenunfall mit einem Zug gegeben habe. Auf den Gleisen im Bahnhof Isselhorst-Avenwedde sei eine Person vom ICE 545 Köln-Berlin in Fahrtrichtung Bielefeld erfasst und getötet worden.

Der ICE sei etwa eineinhalb Kilometer weiter zum Stehen gekommen. Reisende seien beim Unfall nicht verletzt worden. Der ICE fuhr in den Bahnhof Isselhorst-Avenwedde zurück und wurde evakuiert. Die etwa 600 Reisenden konnten in einen anderen Zug umsteigen.

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