150 Besucher infizieren sich mit dem »Musical Fieber« in der Diakonischen Stiftung Ummeln
Genießen mit allen Sinnen

Bielefeld-Ummeln (WB). Wenn ungewöhnliche Kindermädchen, unglückliche Katzen, entstellte Opernsänger und argentinische Präsidentengattinnen gemeinsam an einem Ort auftauchen, dann riecht es förmlich schon nach Musical in der Luft. Bei der Veranstaltung »Musical Fieber« der Ummelner Gemeinschaft blieb es aber nicht nur bei diesem ersten Hauch.

Montag, 04.02.2019, 04:05 Uhr aktualisiert: 04.02.2019, 08:44 Uhr
In de verruchte Welt des »Cabaret« entführte Viola Kuch die Zuschauer. Foto: Kerstin Panhorst

Vier Musicaldarsteller des Ensembles »Movie & Motion« brachten das Beste aus Musical, Film und Swing auf die Bühne des kirchlichen Zentrums der Diakonischen Stiftung Ummeln.

Zur Begrüßung gab es zunächst ein kleines Rudelsingen mit dem Publikum in Form von »Der Mond ist aufgegangen«, das die Darsteller gleich nutzten, um einen Exkurs a la Axel Hacke zu den lustigsten falsch verstandenen Textzeilen in Liedern (»Der weiße Neger Wumbaba«) einzuschieben.

Musical-Fieber in Ummeln

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Foto: Kerstin Panhorst
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Ensembleleiterin Steffi Koelsch wirbelte anschließend selbst als »Mary Poppins« umher, durfte als Evita das unvergleichliche »Don’t cry for me Argentina« intonieren und das »Schattenland« aus dem »König der Löwen« besingen.

Nick Köhler gestand »Ich brech´ die Herzen der stolzesten Frauen« und unternahm einen kleinen Ausflug zum »Sunset Boulevard«, bevor er in seiner Paraderolle als Ronnie der Praktikant zwischen den Liedern immer wieder für komische Einlagen und gewollte Verwirrung sorgte. Sein Kollege Jörg Piron schlüpfte in die Maske des »Phantom der Oper« und zeigte sich vielseitig in der Doppelrolle des »Jekyll & Hyde«. Viola Kuch tauchte unterdessen in die verruchte Welt des »Cabaret« ein, ließ mit dem Klassiker »Erinnerung« das Musical »Cats« wieder aufleben und verzauberte mit Trude Herrs »Ich will keine Schokolade«.

Zu der Schokolade sagten die 150 Besucher allerdings nicht nein, denn neben den gesanglichen Darbietungen standen auch kulinarische Verlockungen – frei nach dem Motto »Mit allen Sinnen genießen« - auf dem Programm. Sabine und Frank Nieweler verköstigten die Besucher mit einem Buffet voller Fingerfood Variationen, Saltimbocca, Rouladen, Kräuterbraten und Panna Cotta, Gnocchi, Salat und eben auch Mousse au Chocolat.

Mit der Mischung an Musicalsongs, Filmmelodien, Hits der 50er/60er Jahre, Swingklassikern und lukullischen Kostbarkeiten traf die Ummelner Gemeinschaft dabei genau den Geschmack der Besucher. »Wir sind mit dem Format zum ersten Mal unterwegs und freuen uns, dass wir so schnell alle Plätze vergeben konnten. Wir sind gerade dabei, die Räumlichkeiten umzugestalten und haben neue Tische gekauft, allerdings hat es die Firma etwas zu gut mit uns gemeint und sie sind größer als bestellt, deswegen ist es heute etwas eng«, erzählte der Vorsitzende der Ummelner Gemeinschaft, Pastor Uwe Winkler. Zwar wurde dadurch der Gang zum Büfett für die Besucher etwas komplizierter, aber der Stimmung tat der gedrängte Sitzplan keinen Abbruch.

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