Bielefelder Frank Malzer kämpft in RTL-Trampolin-Show »Big Bounce« um 100.000 Euro
Große Sprünge vor Millionenpublikum

Bielefeld (WB). Fünf Monate lang hat er sich auf den Auftritt vorbereitet. An diesem Freitag ab 20.15 Uhr will der Bielefelder Frank Malzer (49) in der RTL-Sendung »Big Bounce – Die Trampolin-Show« hoch hinaus. Als einer von 384 Kandidaten kämpft er um die Siegprämie von 100.000 Euro.

Mittwoch, 23.01.2019, 08:00 Uhr
»Ich will so weit kommen wie möglich«: Sportlehrer Frank Malzer geht am Freitag um 20.15 Uhr ins Rennen. Foto: Markus Hertrich/RTL

»Als Sportler will man immer so weit kommen wie möglich. Ich will mein Bestes geben und zeigen, dass ich auch mit 49 Jahren noch mithalten kann«, sagt der Realschul-Sportlehrer. Aber er weiß auch, dass ein Weiterkommen schwierig ist. Denn aus den sechs Qualifikationsshows mit je 64 Kandidaten schaffen es am Ende nur die jeweils sieben besten Kandidaten ins Finale. Die Teilnehmer müssen in mehreren Trampolin-Parcours Hindernisse überwinden und Geschick beweisen.

Moderiert wird die Show von Matthias Opdenhövel und Wolff-Christoph Fuss. Frank Malzer schaute sich schon vor einem Jahr die erste Staffel der Show an – gemeinsam mit seinen Töchtern Julia (11) und Anna (9). »Meine Töchter sagten mir: Papa, das schaffst du doch auch«, berichtet Malzer.

»Springen hat mich schon immer fasziniert«

Denn der 49-Jährige ist ein leidenschaftlicher Sportler. Nach seiner Schulzeit an der Eichendorffschule, der Brodhagenschule und dem Carl-Severing-Berufskolleg sowie dem Studium an der Technischen Universität München arbeitete Malzer unter anderem als Fitnesstrainer und ging in seiner Freizeit als Ski-Rennfahrer an den Start – für den Bielefelder Skiclub. »Aber auch wenn ich nie in einem Trampolinverein war: Springen hat mich schon immer fasziniert«, berichtet er.

Privat machte Malzer aber einen Sprung ins Ausland – und zog der Liebe wegen in die Niederlande. Heute lebt Frank Malzer in Rotterdam. Und so ist die RTL-Show »Big Bounce« fast ein Heimspiel für ihn, denn die Sendung wurde im Herbst in der niederländischen Stadt Breda aufgezeichnet. »Das ist ein Trampolinparcours, den es in dieser Größenordnung kaum gibt. Das hat mir die Sprache verschlagen«, berichtet er.

Bielefelder Alexander Lokschin schied 2018 in der ersten Sendung aus

Sprachlos war er auch, als er nach dem Casting in Köln die Einladung zur Teilnahme an der Show erhielt. Schließlich hatten sich mehr als 6000 Menschen beworben. »Das war natürlich ein schöner Erfolg.« Und natürlich hofft er, dass er es besser macht als der Bielefelder Alexander Lokschin , der 2018 bei der ersten Staffel gleich in der ersten Sendung ausschied.

Mit Krafttraining, Joggen und Springen in Trampolinparks bereitete Malzer sich vor. »Die meisten Kandidaten sind viel jünger als ich. Wenn du als 49-Jähriger bestehen willst, musst du fitter sein.«

Angefeuert wird er von seinem Vater Norbert, der in Schildesche lebt, und von vielen Freunden in Bielefeld – und natürlich auch seinen beiden Töchtern. Gemeinsam mit einem Millionenpublikum werden sie sehen, ob Frank Malzer am Freitag zum ganz großen Sprung ansetzt.

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