Land sagt Fördermittel für die »Wissens-Werk-Stadt« an der Wilhelmstraße zu
»Ein inspirierender Ort«

Bielefeld (WB). Eines der Lieblingsprojekte von Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) kann jetzt umgesetzt werden. Die schwarz-gelbe Landesregierung in Düsseldorf hat eine Förderzusage für die Umgestaltung der früheren Stadtbibliothek in ein Haus der Wissenschaften gemacht. Als »Wissens-Werk-Stadt« soll es spätestens 2022 eröffnet werden.

Mittwoch, 12.09.2018, 12:00 Uhr
2022 soll Eröffnung sein: In die alte Stadtbibliothek wird die Wissen-Werk-Stadt einziehen. Foto: Hauer Architekten (Visualisierung)

13,8 Millionen Euro soll die Revitalisierung der Immobilie an der Wilhelmstraße, die der Volksbank-Tochter Geno Bauträger gehört, kosten. 8,3 Millionen davon entfielen auf die »Wissen-Werk-Stadt«. Nach dem positiven Votum des Landes könnten 90 Prozent davon aus EU-Mitteln, die NRW zur Verfügung hat, finanziert werden. Der städtische Eigenanteil betrüge rund 826.000 Euro. Dieser Betrag soll bereits im Haushalt 2019 bereit gestellt werden.

Geht das Haus in Betrieb, fallen jährliche Betriebskosten von 979.000 Euro an, darin eingeschlossen die Personalkosten für sieben Beschäftigte. Eine Miete wird von der Volksbank-Tochter nicht erhoben. Geführt werden soll die »Wissen-Werk-Stadt« als eigene Fachabteilung von Bielefeld Marketing.

Fläche von 2800 Quadratmeter

Ein »inspirierender Ort für die klugen Köpfe von heute und morgen« soll das Wissenschaftshaus werden. So steht es in dem jetzt von Bielefelder Marketing vorgelegten Konzept. Die Wissen-Werk-Stadt wird eine Fläche von 2800 Quadratmeter haben und soll an 234 Tagen im Jahr geöffnet sein. Gerechnet wird mit jährlich rund 40.000 Besuchern. Schon bis zum Baustart 2020 soll es eine Übergangsnutzung geben.

Für die Unterstützung von Projekten ihrer Wissenschaftler in der Wissen-Werk-Stadt will sich die Uni mit jährlich 30.000 Euro beteiligen. Darüber hinaus plant die Hochschule einen weiteren Zuschuss von 20.000 Euro ein. Die Fachhochschule hat analog zweimal 20.000 Euro jährlich zugesagt.

Science Café, Fame Lab, Science Slam, öffentliche Vorlesungen und Ausstellungen sollen im Wissenschaftshaus stattfinden werden. Experimentier-, Workshop- und Seminarräume werden eingerichtet, die von Schulen, offenen Ganztagsangeboten der Grundschulen, Bürgern und Unternehmen genutzt werden können.

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