Windstärke von acht bis neun in Bielefeld, Kreis Paderborn und Gütersloh Unwetterwarnung für Ostwestfalen

Bielefeld/Paderborn/Gütersloh/Essen (WB/dpa). Ein starker bis stürmischer Wind mit einzelnen Sturmböen bis 88 Stundenkilometern ist bis einschließlich Dienstagnachmittag vorausgesagt. Mit einer Windstärke von acht bis neun ziehen vereinzelte Sturmböen aus südwestlicher Richtung auf.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: dpa

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor markantem Wetter mit der Stufe zwei in den Kreisen Gütersloh und Paderborn sowie in Bielefeld. Die Unwetterwarnung gilt bis Dienstagnachmittag, 17 Uhr.

Am Maifeiertag könnten auch im Aachener Raum und der Eifel am Dienstag Sturmböen Geschwindigkeiten von bis zum 100 Stundenkilometern erreichen, warnte Ines Wiegand vom Deutschen Wetterdienst am Montag in Essen. In der Nacht zu Mittwoch werde es zudem noch einmal richtig kalt in NRW: Bei sternenklarem Himmel tritt gebietsweise Bodenfrost auf.

Wärmster April seit fast 140 Jahren

Dabei hatte alles so gut angefangen: Zu Aprilbeginn herrschten vielfach frühlingshafte Temperaturen, zur Monatsmitte wurde es über mehrere Tage sogar richtig sommerlich mit Temperaturen um die 25 Grad. Das brachte laut Deutschem Wetterdienst dem April 2018 das Attribut »Wärmster April seit Beginn kontinuierlicher Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881« ein.

Nach dem rauen Start in den Mai beruhigt sich das Wetter aber wieder: Die zweite Wochenhälfte wird freundlicher. Vorsichtige Prognosen nähren den Experten zufolge die Aussicht auf ein trockenes, sonniges Wochenende mit Temperaturen um die 20 Grad.

Hagel und Starkregen

In der Nacht zu Sonntag hatten schwere Unwetter vor allem im Aachener Raum und in der Eifel Verwüstungen und Überflutungen angerichtet. Dort mussten viele Straßen gesperrt werden. Auch beim Europatunnel in Stolberg ging über Stunden nichts mehr, nachdem sich dort das Wasser nach Starkregen und Hagel bis zu 80 Zentimeter hoch gesammelt hatte.

Abgeknickte Bäume, hochgespülte Gullydeckel und vollgelaufene Keller hatten die Feuerwehren und das Technische Hilfswerk die ganze Nacht hindurch bei Hunderten Einsätzen in Atem gehalten.

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