Es wurde eine Frist bis zum 31. März gesetzt
Eurobahn wegen Zugausfällen in Westfalen und Niedersachsen abgemahnt

Bielefeld/Herford/Paderborn/Unna (WB/dpa). Wegen gehäufter Ausfälle und Verspätungen der Eurobahn-Züge in Westfalen und Niedersachsen hat der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) das Bahnunternehmen abgemahnt. Der Eurobahn wurde eine Frist bis zum 31. März zu einer entscheidenden Verbesserung des Bahnverkehrs und der Fahrgastinformation gesetzt, teilte der NWL am Mittwoch mit.

Mittwoch, 07.02.2018, 15:56 Uhr aktualisiert: 07.02.2018, 16:00 Uhr
Die Eurobahn steht unter Druck. Foto: Christian Köster

Betroffene Fahrgäste sollten angemessen entschädigt werden. Ansonsten drohten der Eurobahn, einem Unternehmen der SNCF-Tochter Keolis, vertragsrechtliche Schritte. Betroffen sind die Strecken von Bielefeld nach Nienburg und Hengelo, von Münster nach Rheine und Osnabrück sowie von Herford nach Paderborn.

Keolis Deutschland hatte am Vortag bereits Besserung gelobt. Die Züge der Linie Bielefeld-Osnabrück-Bad Bentheim sollten ab dem 26. Februar weiter ins niederländische Hengelo fahren. Nach dem ursprünglichen Start dieser neuen grenzüberschreitenden Zugverbindung waren die Fahrten wegen technischer Probleme gleich wieder ausgesetzt worden.

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