Umweltbetrieb hat Hecke in Brackwede gerodet – Die Fläche gehört der Stadt Verschwunde Hecke: Stadt war es doch

Bielefeld (WB). Nachdem die Stadtverwaltung am Donnerstag noch beteuert hat, für das Verschwinden einer 20 Meter langen und 3 Meter hohen Hainbuchenhecke in Brackwede nicht verantwortlich zu sein, rudert sie jetzt zurück. »Wir waren es doch«, sagte Michael Koch, Sprecher des städtischen Umweltbetriebs, dem WESTFALEN-BLATT.

Von Peter Bollig
Wo bis vor wenigen Tagen eine Hainbuchenhecke stand, haben Passanten an der Straße Im Riekerfelde jetzt freien Blick durch den Zaun.
Wo bis vor wenigen Tagen eine Hainbuchenhecke stand, haben Passanten an der Straße Im Riekerfelde jetzt freien Blick durch den Zaun. Foto: Peter Bollig

Die Hecke an der Straße Im Riekerfelde war demnach abgeholzt worden, weil sie zu weit in den Straßenraum ragte und den Verkehr behinderte. Allerdings gehören die Hainbuchen der Stadt und nicht dem privaten Grundstückseigentümer. Der hatte nach dem Verschwinden der Bepflanzung Anzeige bei der Polizei erstattet.

Weil der städtische Bauhof und nicht, wie üblich, die Grünunterhaltung die Hecke beseitigt hatte, hatten interne Nachfragen zunächst ergeben, dass der Umweltbetrieb nicht der Urheber der Maßnahme war.

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Die wußten also angeblich nicht, wer es war (also, das sie selbst es waren). Und das in unserem bürokratischen Deutschland. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!?

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