1000 Besucher kommen zur Re-Opening-Party an den Bielefelder Jahnplatz Café Europa erstrahlt in neuem Glanz

Bielefeld (WB/cf). Es darf wieder getanzt werden! Nach 24 Tagen Umbauphase erscheint das Café Europa im neuen Glanz. Am Freitagabend kamen 1000 Besucher zur Re-Opening-Party an den Jahnplatz.

Sie feiern die Neueröffnung (von links): Thomas und Dagmar Peitzmeier, Nico und Katrin Thebille, Peter Daletzki, Franziska Peitzmeier sowie Jenny Klockers.
Sie feiern die Neueröffnung (von links): Thomas und Dagmar Peitzmeier, Nico und Katrin Thebille, Peter Daletzki, Franziska Peitzmeier sowie Jenny Klockers. Foto: Christina Falke

Lediglich dreieinhalb Wochen hatten sich die neuen Geschäftsführer Peter Daletzki (28) aus Paderborn sowie die Verler Thomas Peitzmeier (55) und Nico Thebille (39) für den Umbau der Diskothek am Jahnplatz Zeit gegeben.

Nun ist es geschafft und am Freitag eröffnete wieder das Café Europa und wirkt auf seine Besucher jetzt moderner, kühler und räumlich großzügiger - zudem gibt es jetzt mehr Sitzmöglichkeiten.

Pacht-Vertrag läuft zunächst über fünf Jahre

18 Jahre lang betrieben Friederike von Spiegel und die Eventagentur »Fast4ward« mit Sascha Berg das Café Europa. Aus familiären Gründen, hieß es, sei es an der Zeit gewesen, das Ruder der Geschäftsführung aus der Hand zu geben und einem neuen Team von erfahrenen Steuermännern zu überlassen.

Daletzki, Peitzmeier und Thebille sind »alte Hasen« im Geschäft mit der Party. Seit Jahren betreiben die Männer Clubs in Verl und Detmold. Eine Location in Bielefeld zu übernehmen lag somit auf der Hand. Mit den Inhabern des Gebäudes, der Berliner Evelina Immobilien GmbH, in dem das Café Europa beheimatet ist, wurde ein Pacht-Vertrag zunächst über fünf Jahre geschlossen – eine Option auf bis zu 20 Jahre sei jederzeit möglich, sagte Nico Thebille, während der Umbauarbeiten gegenüber dem WESTFALEN-BLATT.

Weniger Black-Music, mehr Mainstream

Mit dem Umbau ist auch eine Entscheidung zu einer Änderung der musikalischen Ausrichtung im Café Europa gefallen – weniger Black-Music, dafür mehr Mainstream und Klassiker zum Mitsingen. Die Verantwortlichen wollen so die Diskothek für möglichst viele Altersgruppen öffnen. 800 Besucher können nun mittwochs, freitags, samstags und vor Feiertagen ab 22 Uhr hier tanzen und sich mit Freunden treffen.

Am Freitagabend waren alle Gäste einstimmig begeistert und gleichzeitig beeindruckt, »was man aus dem Cafe machen konnte«. Sichtlich stolz und zufrieden gab sich auch das Führungstrio. »Bis auf ein paar Kleinigkeiten, die aber sicher niemandem auffallen werden, haben wir alles geschafft, was während der Umbauzeit vorgenommen haben«, sagte Thomas Peitzmeier.

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