Katag-Markentag präsentiert neue Ideen für Modehändler E-Bikes neben der Jeans

Bielefeld (WB/in). Wie macht man sich als Fachhändler einzigartig? Das war das Thema des traditionellen Markentags der Bielefelder Katag AG am Donnerstag . Ein Rezept heißt »Cross Selling«, Gemeint ist, dass Händler in ihren Geschäften auch Waren anbieten, die nichts mit ihrem traditionellen Sortiment zu tun haben.

Anja Bergen aus Lippstadt und Martin Berowski bieten die Design-Räder von Awsum auch dem Modehandel an.
Anja Bergen aus Lippstadt und Martin Berowski bieten die Design-Räder von Awsum auch dem Modehandel an. Foto: Oliver Schwabe

Nie war darum beim Katag-Markentag das Angebot an Artikeln , die nicht zum Sektor Bekleidung gehören, größer als 2017. Einigermaßen erwartbar sind möglicherweise sind möglicherweise Handtaschen, Gürtel und selbst Schuhe. Doch wer als Modehändler seine Kunden wirklich überraschen will, stellt auch schon mal Design-Elektrofahrräder neben die Blusen und Jeans in seinem Shop. Vertrieben werden die in China produzierten E-Bikes von der zur Schwitzke-Gruppe gehörenden Düsseldorfer Firma Awsum. Das Programm reicht vom City-Rad, das nur 14 Kilogramm wiegt, bis zum schweren, auf Breitreifen ruhenden Cruiser.

Namen von Modemarken immer einfallsreicher

Auf Absatz im Modehandel hoffen desweiteren die Hersteller von Plüschspielzeug, Büchern, Porzellanwaren und exquisiten Lebensmitteln. Eine Firma aus dem ostwestfälischen Lichtenau bietet an, Lebkuchen mit einem vom Kunden gewünschten Schriftzug im Geschäft zu backen. Auch mit besonderen Events kann man Kunden anlocken. Das Spektrum reicht von einer Demonstration von Lloyd, wie Schuhe gefertigt werden, über einen Schuhputzer bis zu elektronischem Bobfahren.

Auch die Namen von Modemarken werden immer einfallsreicher. Ob Heimatliebe, Blutsgeschwister oder Fritzi aus Preußen: Alle bieten mindestens die Chance, mit Kunden ins Gespräch zu kommen.

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