Neues Hörsaalgebäude in Bielefeld bis Mitte 2020 Uni-Planungen überarbeitet

Bielefeld (WB/bp). Nach einer sogenannten sorgfältigen Risikoprüfung des Millionen-Projektes haben Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW und Universität die Planungen für den ersten Sanierungsabschnitt des Hochschulgebäudes überarbeitet, die Planungen vereinfacht – vor allem im Hinblick auf die Kosten.

Der Neubau Neubau (links) wird vom Bestand abgerückt, die Freitreppe kleiner, der Treppenturm (Mitte) bleibt erhalten, ebenso die große Halle als zentraler Aufenthaltsort.
Der Neubau Neubau (links) wird vom Bestand abgerückt, die Freitreppe kleiner, der Treppenturm (Mitte) bleibt erhalten, ebenso die große Halle als zentraler Aufenthaltsort. Foto: BLB (Grafik)

Der Neubau wird vor die Uni gesetzt, nicht Teil des Bestandes, der Innenhof nicht flexibel überdacht, der Haupteingang bleibt zweigeschossig da, wo er immer war, die Freitreppe wird kleiner, ein Treppenturm, der eigentlich abgerissen werden sollte, bleibt stehen.

Die Veränderungen am Ursprungsentwurf sollen weniger Risiko bergen.  Zuletzt hatte es große Probleme bei der Sanierung und der Fertigstellung gegeben.

Neu: Die Uni will überwiegend auf eigene Kosten ein Hörsaal-Gebäude an der Straße Konsequenz bauen, weil während der Sanierungs- und Bauarbeiten der Vorlesungs- und Prüfungsbetrieb im Audimax nicht durchführbar sei.

Uni-Kanzler Dr. Stephan Becker: »Der Neubau ist nicht nur Ersatz für das Audimax, sondern wird haben Bedarf für einen zusätzlichen Hörsaal mit 700 bis 800 Plätzen.«

Bei einem, so Projektleiter Wolfgang Feldmann, »idealtypischen Verlauf« könnte der erste Bauabschnitt 2023 fertiggestellt sein – insgesamt sind sechs Bauabschnitte vorgesehen.

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