Nach Abriss der Almhalle neue Sicherheitsvorkehrungen Stadion-Gelände nur an Spieltagen zugänglich

Bielefeld (WB). Nach dem Abriss der alten Almsporthalle voraussichtlich im Herbst 2018 wird das gesamte Areal um die Schüco-Arena eingezäunt, zugänglich nur an Heimspieltagen und mit Sondererlaubnis.

Von Burgit Hörttrich
Ist die neue Almhalle (vorne) fertig, wird die alte vor der Südtribüne der Schüco-Arena abgerissen.
Ist die neue Almhalle (vorne) fertig, wird die alte vor der Südtribüne der Schüco-Arena abgerissen. Foto: Thomas F. Starke

Das jedenfalls sehen die Planungen für das dann freie Areal zwischen der Nordseite der neuen Almsporthalle, die im Sommer 2018 eingeweiht werden soll, vor. Das Gelände ist in städtischem Besitz.

Es soll außerhalb der Spieltage, wenn die Zugänge sowieso kontrolliert werden, keine Möglichkeit mehr geben, das Stadion zu betreten oder auch nur zu erreichen. Grund sind deutlich erhöhte Sicherheitsanforderungen. Die Freifläche im Tribünenbereich soll außerdem das bleiben, was der Name besagt: nämlich frei. Müsse das Stadion aus welchem Grund auch immer schnell geräumt werden, dürfe den weglaufenden Menschen nichts im Wege stehen (Entfluchtung«).

Keine zusätzlichen Parkplätze

Damit sind Vorschläge, aus dem Bereich einen zusätzlichen Parkplatz zu machen, vom Tisch. Die Pläne seien abgestimmt zwischen dem DSC Arminia und der Stadt; auch der DFB sei gehört worden. Für Mannschaften, die auf den angrenzenden Fußballplätzen trainieren, solle eine Zugangsregelung geschaffen werden, sieht das Konzept vor, das voraussichtlich im Oktober auch den zuständigen politischen Gremien vorgestellt werden solle.

Nachdem das Max-Planck-Gymnasium das Schulprovisorium (Container) nicht mehr benötigt hatte, wurde der Standort nur wenige Schritte vom Haupteingang des Stadions neben der Gertrud-Bäumer-Realschule geschottert und als provisorischer Parkplatz genutzt. An den Spieltagen ist die Zufahrt bereits in die Melanchthonstraße streng geregelt, nur mit speziellen Parkausweisen möglich.

Bauübergabe im Mai 2018

Die alte Almsporthalle zu sanieren, galt als nicht wirtschaftlich. Deshalb entschied sich die Stadt für einen kompakten Neubau gleich nebenan. Gebaut werden Dreifeldhalle mit Tribüne für bis zu 300 Zuschauer, eine Einfeldhalle sowie eine Schwimmhalle mit Lehrschwimmbecken. Barrierefreie Zugänge für Besucher und für Sportler/Schüler sind getrennt, vom Besucher-Foyer aus ermöglichen große Fenster den Blick in die Schwimmhalle. Außerdem gibt es einen Seminar- und Schulungsraum. Die Eingänge für Schüler/Sportler werden durch einen Flur verbunden, an dem Umkleiden und Garderoben liegen. Neben Vereinen wird die neue Almsporthalle vom Max-Planck-Gymnasium, der Gertrud-Bäumer-Realschule, der Bosse Realschule und der Bültmannshof-Grundschule genutzt.

Die Stadt hat ein Generalunternehmen beauftragt, dass die Sporthalle mit einem Budget von 10,3 Millionen Euro errichtet. Nach Angaben des städtischen Immobilienservicebetriebes (ISB) liegt der Bau im Plan, soll im Mai 2018 übergeben werden. Die Inbetriebnahme ist voraussichtlich nach den Sommerferien 2018 vorgesehen.

Das Raumangebot der neuen Halle entspricht der der alten. Dort wurde unter anderem vor einigen Jahren das alte Dach »überdacht«, um bei starkem Schneefall die Lasten besser zu verteilen. Die Halle ist nach Auskunft von Amt für Schule und Sportamt quasi ausgebucht; dasselbe gelte auch für das Lehrschwimmbecken.

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Und wo ist dann die Geschäftsstelle?

Wohin kommt die Geschäftsstelle, wenn man aißerhalb der Spieltage nicht mehr auf das Stadiongelände kommt?

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