Erste Konturen erkennbar – Verkehrshelfer nach Ferienende im Einsatz Die neue Almsporthalle

Bielefeld (WB). Man liege »gut im Zeitplan« mit dem Bau der neuen Almsporthalle. Richtfest würde voraussichtlich im November gefeiert, wenn die Halle »winterfest« sei. »Im Mai 2018 ist die Fertigstellung geplant, die Inbetriebnahme nach den Sommerferien in einem Jahr«, sagt An­dreas Schröder vom städtischen Immobilienservicebetrieb (ISB):

Von Burgit Hörttrich
Blick auf die Baustelle der Almsporthalle: Da, wo der Sandberg liegt, ist künftig der Veranstaltungseingang.
Blick auf die Baustelle der Almsporthalle: Da, wo der Sandberg liegt, ist künftig der Veranstaltungseingang. Foto: Thomas F. Starke

Wie mit dem »Schuhlöffel« ins Umfeld eingepasst worden sei die Baustelle der neuen Almsporthalle, sagt Oliver Schöning (Amt für Schule). Damit es nach Ende der Sommerferien weiterhin reibungslos zugehe, würden Verkehrshelfer eingesetzt. Denn schließlich kommen dann gut 1500 Schüler morgens zum Max-Planck-Gymnasium und zur Gertrud-Bäumer-Schule und gehen nachmittags wieder – und der Baustellenverkehr laufe trotzdem weiter.

Der Anlieferungsverkehr erfolge »außerhalb der Stoßzeiten« zu Unterrichtsbeginn und -ende , verspricht John Engeln, Geschäftsführer des Generalunternehmers Pellikaan. »Denn die Zufahrt von der Melanchthonstraße aus ist wirklich ein Nadelöhr.« Absprachen gebe es auch mit dem DSC Arminia Bielefeld.

10,3 Millionen Euro Baukosten

Die neue Almsporthalle – Baukosten: 10,3 Millionen Euro – ersetzt die bestehende, sanierungsbedürftige Halle unter der Südtribüne der Schüco-Arena. Die alte Halle bleibt bis zur Einweihung der neuen in Betrieb, soll dann im Spätherbst 2018 abgebrochen werden.

Errichtet werden Dreifach- und Einfach-Sporthalle, Lehrschwimmbecken, Tribüne mit 300 Plätzen, Foyer und Seminarraum. Daniela Kersting und Tim Klösener vom Büro Constrata, das für die Projektsteuerung zuständig ist, weisen darauf hin, dass Hallenebenen und Verkehrsströme getrennt würden. So gebe es den Veranstaltungseingang, der an der Zufahrt liege, die von der Melanchthonstraße zur Gertrud-Bäumer-Schule führe, und den Alltagseingang. Genauer: zwei Alltagseingänge. Beide münden in einen Gang, an dem Umkleiden und Duschen angeordnet sind; sowohl Realschüler wie Gymnasiasten hätten so kurze Wege.

Komplett barrierefrei

Überhaupt: Die neue Almsporthalle sei nicht nur ein kompakter Baukörper, sondern auch komplett barrierefrei – für Nutzer und Zuschauer. Große Glaswände – auch im Inneren mit freiem Blick ins Schwimmbad – und die silbern schimmernde Aluminiumhaut seien Blickfänger. Zu erkennen sind bereits das Lehrschwimmbecken und die Ausmaße der Hallen.

Oliver Schöning zählt die Schulen auf, die die Almsporthalle aktuell nutzen: Max-Planck-Gymnasium, Gertrud-Bäumer-Realschule, Bosse Realschule, Bültmannshofschule. Sportamtsleiter Joachim Middendorf nennt als Vereine den TSVE (Rhönradturnen), die BTG (Turnen, Herzsport), die Herzsportgruppe Bielefeld und Telekom Post (Volleyball). Auch das Lehrschwimmbecken habe eine hohe Auslastung.

Entlang des Weges, der parallel am Parkplatz vorbei führt, würden wieder Bäume gepflanzt, sagt Andreas Schröder. Offen sei, was mit der Freifläche geschehen solle, die nach Abbruch der alten Halle bleibe. Das Gelände ist im Besitz der Stadt. Die Alm soll künftig besser sichtbar sein.

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