Besitzer der Immobilie sieht aktuell »keinen dringenden Bedarf« Ringlokschuppen wird vorerst nicht saniert

Bielefeld (WB/sb). Trotz der Kritik an dem maroden Fußboden des Ringlokschuppens durch den bisherigen Betreiber soll die Disco auch nach der Übergabe an einen neuen Mieter nicht saniert werden. Das sagte am Dienstag Eling Wissink, Sprecher des niederländischen Investmentfonds ND Winkels II, auf WESTFALEN-BLATT-Anfrage. Der Besitzer der Immobilie sieht aktuell »keinen dringenden Sanierungsbedarf«. Zudem wäre eine Sanierung mit einer umfassenden Räumung verbunden, bei der auch der Ringlokschuppen vorübergehend geschlossen werden müsste.

Der RInglokschuppen von oben.
Der RInglokschuppen von oben. Foto: Thomas F. Starke

Wie berichtet, hatte der bisherige Betreiber des Ringlokschuppens Insolvenz angemeldet. Insolvenzverwalter Yorck Streitbörger verfolgte von Anfang an das Ziel, die Zukunft des Ringlokschuppens als Disco und Veranstaltungshalle zu sichern. Er nahm schließlich zwei Interessenten in die engere Auswahl, die genau das Ziel verfolgen. Die Gespräche des Immobilienbesitzers mit den beiden Interessenten aus Bielefeld und dem Raum Düsseldorf sollen »innerhalb der nächsten zwei Wochen« erfolgen, sagt Eling Wissink. »Es gibt noch keine Tendenz. Wir schauen uns erst einmal den Businessplan an.« Insolvenzverwalter Streitbörger hatte angekündigt, eine Übergabe des »Schuppens« für spätestens Oktober anzupeilen.

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