Feuerwehr Bielefeld rüstet Personal auf Probleme mit Notruf 112

Bielefeld (WB). Die Berufsfeuerwehr hat ein Problem mit dem Notruf 112: Fast jeder fünfte Anruf, bei dem es um Leben oder Tod gehen kann, wird in der Leitstelle der Hauptfeuerwache am Stadtholz viel zu spät entgegen genommen.

Von Jens Heinze
Bis zu 220 Notrufe am Tag nehmen Disponenten wie Ralf Brüseke (vorne) und Wolfgang Welland entgegen.
Bis zu 220 Notrufe am Tag nehmen Disponenten wie Ralf Brüseke (vorne) und Wolfgang Welland entgegen. Foto: Bernhard Pierel

Inzwischen wurde bei den Rettern nachgebessert und die Zahl der für die Notrufannahme zuständigen Feuerwehrleute fast verdoppelt, sagt Bielefelds Feuerwehrchef Rainer Kleibrink.

Die selbst gesteckten Qualitätskriterien für Berufsfeuerwehren sind eindeutig: Innerhalb von zehn Sekunden nach Eingang sollen 90 Prozent der Notrufe angenommen werden. Der internen Auswertung der Berufsfeuerwehr Bielefeld zufolge ist man in der Leitstelle am Stadtholz weit davon entfernt.

49 643 Notrufe (Rettungsdienst, Brand, Hilfeleistung) gingen im Jahr 2015 bei den für die Einsatzannahme zuständigen Feuerwehr-Disponenten ein. Davon wurden nicht 90, sondern nur 80 Prozent innerhalb von 20 und nicht den erwünschten zehn Sekunden angenommen. Grund ist die Arbeitsüberlastung der Disponenten.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 20. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

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