66-Jähriger bei Arbeitsunfall in Bielefeld gestorben Tödlicher Silo-Sturz: Gutachter eingeschaltet

Bielefeld (WB/sb). Zwei Wochen nach dem tödlichen 35-Meter-Sturz eines Arbeiters im Neubau des Siloturms der Milser Mühle sind die Umstände des Unglücks noch nicht geklärt. Das Todesermittlungsverfahren laufe noch, berichtete Christoph Mackel, Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Sturz an der Milser Mühle
Sturz an der Milser Mühle Foto: Hans-Werner Büscher

Dabei werde geklärt, ob es strafrechtliche Handlungen gebe. Untersucht wird unter anderem, ob der 66-Jährige bei seinen Arbeiten in 35 Metern Höhe vorschriftsmäßig gesichert wurde.

Es sei ein externer Gutachter eingeschaltet worden, berichtete Mackel. Man müsse zudem die Ermittlungen des Amts für Arbeitsschutz in Detmold sowie die Ermittlungen der Polizei abwarten. Nach Polizeiangaben stehen noch Zeugenbefragungen durch die Kripo aus. Bereits ausgeschlossen hat die Polizei ein Suizid und ein Fremdverschulden. Der 66-jährige Leiharbeiter war am 9. Mai auf dem Gelände an der Mehlstraße abgerutscht und in einen Schacht gestürzt.

Kommentare

Mit 66 jahren noch auf das Dach

Traurig das man in Deutschland noch mit 66 jahren auf einem Silo rumkrabbeln muss,um seine Brötchen zu verdienen,wahrscheinlich noch für 8,50€ Mindestlohn....

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