Die Abrissarbeiten sollen bis Ende Mai abgeschlossen sein Vom Gasthof Gröppel steht nicht mehr viel

Bielefeld (WB/mp). Berge aus Geröll und alten Holzbalken markieren seit ein paar Tagen die Gröppel-Kreuzung in Ummeln. Von deren Namensgeber, dem Gasthof Gröppel, steht nicht mehr viel. Zusammen mit zwei Bauhelfern hat Baggerführer Zdravko Jovanovic vom Gütersloher Abbruchunternehmen Hagedorn in den zurückliegenden zwei Wochen ganze Arbeit geleistet.

Holzbalken aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts markieren aktuell die Gröppel-Kreuzung in Ummeln. Von dem einstmals beliebten Gasthof, nach dem der Ort benannt wurde, wird schon in wenigen Tagen nichts mehr zu sehen sein.
Holzbalken aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts markieren aktuell die Gröppel-Kreuzung in Ummeln. Von dem einstmals beliebten Gasthof, nach dem der Ort benannt wurde, wird schon in wenigen Tagen nichts mehr zu sehen sein. Foto: Markus Poch

Wo seit 1824 das Fachwerk des beliebten Lokals den Ort markiert hat, soll, wie berichtet, bis zum Herbst 2019 die neue Verwaltungszentrale der Diakonischen Stiftung Ummeln gebaut werden. Bis zu 60 Mitarbeiter sollen auf dem 4000 Quadratmeter großen Gelände neue Büros erhalten und einen freien Blick auf den alten Baumbestand im hinteren Teil des Areals. Zur Vorbereitung des Bauvorhabens ein ebenes Baufeld zu schaffen, sei laut Zdravko Jovanovic wegen der unmittelbaren Nähe des Giebels zur stark befahrenen Kreuzung durchaus eine Herausforderung. Aber bislang sei alles glatt gelaufen.

So war am Freitagabend nur noch ein kleiner Rest des Gasthofes übrig. Bis Ende Mai soll sämtlicher Bauschutt beseitigt sein.

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