Leiterin Bondzio-Abbit wehrt sich gegen Gerüchte, sie habe dieser Lösung zugestimmt Realschule lehnt Klassen-Container ab

Bielefeld (WB). Eine Unterbringung ihrer Schüler in Container oder eine Auslagerung in das Kupferhammer-Schulgebäude lehnt Annette Bondzio-Abbit, Leiterin der Realschule Brackwede, kategorisch ab. Damit tritt sie Gerüchten aus der Politik entgegen, sie hätte dem zugestimmt.

Von Peter Bollig
An der Realschule Brackwede könnten bald Container als Klassenräume stehen, falls die Politik beschließt, den Teilstandort Marktschule zugunsten der Gesamtschüler zu räumen.
An der Realschule Brackwede könnten bald Container als Klassenräume stehen, falls die Politik beschließt, den Teilstandort Marktschule zugunsten der Gesamtschüler zu räumen. Foto: Peter Bollig

Es geht um die Brackweder Realschüler, die im Teilstandort Marktschule am Stadtring unterrichtet werden, weil der Hauptstandort an der Kölner Straße aus allen Nähten platzt. Und es geht um die Gesamtschule Rosenhöhe, die saniert werden soll und für deren Schüler die Stadt nun ein Ausweichquartier für die Dauer der Sanierungsarbeiten sucht.

Wie mehrfach berichtet, hat das Amt für Schule elf Varianten ins Auge gefasst, wo die Gesamtschüler während der bis zu eineinhalb Jahre dauernden Bauzeit untergebracht werden können. Drei dieser Varianten kreisen um die Marktschule: Damit die Jungen und Mädchen der Rosenhöhe dort untergebracht werden könnten, müssten die Realschüler umziehen – entweder in das leer stehende Kupferhammer-Schulgebäude oder in Container, die am Hauptstandort der Realschule aufgestellt würden.

Rektorin Annette Bondzio-Abbit hat am Mittwoch Besuch von Mitgliedern des Schulausschusses bekommen. Die hätten ausloten wollen, ob die Brackweder Realschule nicht doch bereit sei, ihre Schüler in Container auszulagern. Trotz ihres »Neins« soll aus dieser Runde erzählt worden sein, »dass wir einer Auslagerung zugestimmt hätten. Das ist aber nicht so«.

Vertreter der Bielefelder Realschulen haben bereits ihren Protest gegen eine solche Lösung angekündigt.

Mehr lesen Sie am Freitag, 31. März, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

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