Zweiter Verdachtsfall in Schildesche noch ungeklärt Bombensuche zieht sich bis August hin

Bielefeld (WB/sb). Nach der erfolgreich entschärften Fliegerbombe in Schildesche rückt die zweite Verdachtsstelle auf dem Gelände Am Balgenstück in den Blickpunkt. Eine Untersuchung sei aber noch nicht am Montag angedacht, teilte die Stadt Bielefeld mit. Vielmehr zieht sich die Bombensuche bis August hin.

Diese Bombe wurde am Donnerstag in Schildesche entschärft.
Diese Bombe wurde am Donnerstag in Schildesche entschärft. Foto: Falke

»Bevor der Bombenentschärfer der Bezirksregierung Arnsberg die Bombe vor Ort näher inspizieren könne, müsse zunächst das Grundwasser abgesenkt werden, teilt das Feuerwehramt mit.  Dies hatte das WESTFALEN-BLATT bereits berichtet

Ab diesen Mittwoch soll die beauftragte Wasserbaufirma voraussichtlich mit der Absenkung des Grundwassers. Dazu gehört zum Beispiel, dass in enger Absprache mit dem Kampfmittelräumdienst zwei Brunnen für die Pumpen zum Abpumpen des Grundwassers gebohrt werden müssen. Dadurch soll der optimale Wasserstand für weitere Untersuchungen rund um die mutmaßliche Bombe erreicht werden. Insgesamt werden die Vorarbeiten voraussichtlich bis zur ersten Augustwoche dauern.

Der zweite Verdachtsfall liege fünf Meter tief im Boden – und bereitet damit bei der Untersuchung größere Probleme als der erste Blindgänger.

Für die Absenkung des Grundwassers sei der Grundstücksbesitzer zuständig – in diesem Fall der Evangelische Kirchenkreis. Denn der betreibt auf dem Gelände die Karl-Siebold-Kindertagesstätte. Und die zweite Verdachtsstelle liege direkt hinter dem Kindergarten.

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