Landtagskandidat erhält in seiner Partei 52 von 54 Stimmen SPD nominiert Georg Fortmeier

Steinhagen/Bielefeld (WB/SKü). Bei seiner mittlerweile dritten Nominierung für den Landtag hat der Bielefelder Abgeordnete Georg Fortmeier am Samstag erneut ein starkes Unterstützungssignal seiner Partei erhalten.

Nach der Wahl gratulieren Georg Fortmeier (Mitte) die SPD-Unterbezirksvorsitzende Wiebke Esdar aus Bielefeld sowie der Gütersloher SPD-Kreisvorsitzende Hans Feuß.
Nach der Wahl gratulieren Georg Fortmeier (Mitte) die SPD-Unterbezirksvorsitzende Wiebke Esdar aus Bielefeld sowie der Gütersloher SPD-Kreisvorsitzende Hans Feuß. Foto: Stefan Küppers

Die SPD-Wahlkreis-Konferenz, die am Samstag im Wintergarten des Berghotels Quellental direkt im Grenzgebiet von Altkreis Halle und Bielefeld zusammenkam, wählte Georg Fortmeier mit 52 von 54 möglichen Stimmen (eine Nein-Stimme, eine Enthaltung) zum Landtagskandidaten im Wahlkreis 94 (Altkreis Halle/Jöllenbeck/Dornberg). Ein Gegenkandidat war nicht mehr angetreten. Der Journalist Theo Knepper, der durch den Stadtverband Versmold nominiert worden war, hatte seine Kandidatur bereits im Vorfeld der großen Wahlkreis-Konferenz zurückgezogen.

Der Landtag wird am 17. Mai 2017 gewählt. In seiner Nominierungsrede zeigte sich Fortmeier kämpferisch bei Attacken auf die CDU und ihren Spitzenkandidaten Armin Laschet. Einen Schwerpunkt seiner Rede setzte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Landtag bei der Wirtschaftspolitik. »Sicher brauchen wir den Fortschritt, aber statt Industrie 4.0 brauchen wir Arbeit 4.0. Wir müssen den Fokus noch stärker auf den Menschen und seine Arbeit legen. Als Gewerkschafter ist mir das sehr wichtig: Nicht der Mensch ist für die Technik da, sondern die Technik für den Menschen«, sagte Fortmeier.

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