Amtszeit endet 2016 – Umatzsteigerung von 11,8 Prozent Nachfolgefrage bei Oetker weiter unbeantwortet

Bielefeld (dpa). Die Nachfolge-Frage an der Spitze des Familienkonzerns Oetker bleibt offen. Bei der Vorstellung der Bilanz 2015 verwies Finanzchef Albert Christmann auf den Beirat.

Richard Oetker, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Dr. Oetker GmbH.
Richard Oetker, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Dr. Oetker GmbH. Foto: dpa/Archiv

»Hier gibt es einen Zeitplan, mehr kann ich Ihnen auch nicht sagen. Die Entscheidung wird bestimmt nicht erst am 31. Dezember 2016 fallen«, sagte Christmann am Dienstag in Bielefeld. Eigentlich sollte Konzernchef und Familienmitglied Richard Oetker die Geschäftszahlen präsentieren. Der Spitzenmanager war am Morgen beim Verlassen seines Hauses gestürzt und konnte deshalb nicht kommen.

Der Auftritt von Oetker war mit Spannung erwartet worden.  Die Amtszeit des inzwischen 65-Jährigen endet nach sechs Jahren Ende 2016. Bislang hat die Familie noch keinen Nachfolger präsentiert.

Beim Umsatz legte die Gruppe, zu der Frachtschiffe, Lebensmittel, Bier, Sekt, Hotels und eine Chemie-Tochter zählen, 2015 um 11,8 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro zu. »Ohne positive Währungseffekte und Zukäufe wäre diese Kennzahl allerdings auf Vorjahresniveau geblieben«, sagte Christmann, der für Richard Oetker die Bilanz präsentierte. Zum Gewinn äußert sich Oetker generell nicht.

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