Unternehmensgruppe Stadtwerke bündelt Beratungsangebote im Haus der Technik Alle unter einem Dach

Bielefeld (WB). Das Haus der Technik (HdT) am Jahnplatz wird umgebaut, damit auch die Beratung der Verkehrsbetriebe Mobiel dort Platz findet. Das Mobielhaus am Niederwall – die Räume dort sind angemietet – soll ab Mitte 2017 aufgegeben werden. »Wir wollen die Kunden der Unternehmensgruppe Stadtwerke an einem Ort beraten«, sagt Holger Mengedodt, Geschäftsbereichsleiter Markt und Kunde.

Von Burgit Hörttrich
Im Haus der Technik soll es Beratung aller Unternehmenssparten der Stadtwerke unter einem Dach geben. Das Erdgeschoss wird umgebaut, Mieter wie die OWL GmbH ziehen aus.
Im Haus der Technik soll es Beratung aller Unternehmenssparten der Stadtwerke unter einem Dach geben. Das Erdgeschoss wird umgebaut, Mieter wie die OWL GmbH ziehen aus. Foto: Hans-Werner Büscher

Zum »Service aus einer Hand« gehöre auch der Telekommunikationsbereich Bitel, erläutert Mengedodt.

Zurzeit befinde man sich in der Konzeptphase, erläutert Mengedodt. Die Umbaumaßnahmen betreffen vor allem das Erdgeschoss. Dort denke man auch an Erweiterung. Eine der Ideen: die Eingangsarkaden zu verglasen und so zu einem Teil des künftigen Beratungszentrums zu machen. Für die Mitarbeiter werde es im HdT, 1929 eröffnet, »schon eng«, sagt Mengedodt. Das gelte erst recht, wenn die Mobiel-Berater mit einziehen. Im Mobiel-Haus gibt es aktuell 14 Beschäftigte, im Haus der Technik 21.

Deshalb werde man mehr Räume als heute im HdT nutzen, Mieter wie die OWL GmbH würden ausziehen.

Herbert Weber, Geschäftsführer der OWL GmbH mit Geschäftsfeldern wie Regionalentwicklung, Regionalagentur, Teutoburger Wald Tourismus und Frau und Beruf, betont, er wünsche sich ohnehin mehr Platz. Die OWL GmbH habe 40 Mitarbeiter, Hauptsitz soll Bielefeld bleiben. Der Umzug könne in Ruhe geplant werden, so Weber: »Uns sind nicht zuletzt die kurzen Wege zu den für uns wichtigen Institutionen wichtig.«

Aus zwei Anlaufstellen eine zu machen, bedeutet für Stadtwerke-Geschäftsführer Martin Uekmann vor allem eine »Bündelung von Kompetenzen«: »Ein gemeinsames Beratungszentrum passt zu unserer Strategie, die Unternehmensgruppe Stadtwerke stärker als bisher in den Fokus zu rücken.«

Weiteres äußeres Zeichen dafür: Es soll einen gemeinsamen Markenauftritt geben, der Mitte des Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Zudem, so Stadtwerke-Geschäftsführer Friedhelm Rieke, erhoffe man sich Kosteneinsparungen durch einen Standort. Man erwarte aber auch, dass die Kunden von der Beratung unter einem Dach profitieren. Deshalb sollen die Kunden als »Experten« mit einer Umfrage eingebunden werden. Abgefragt werden soll, was die Nutzer von einem solchen gemeinsamen Beratungszentrum erwarten.

Das Beratungsangebot im HdT reicht von Energiespartipps über die Beratung bei der Auswahl von Kühlschrank oder Herd bis hin zu Auskünften zu Förderprogrammen oder Informationen zu Wärmepumpen oder Niedrigenergiehäusern. Nicht zu vergessen: Tipps zum Kochen, Backen, Waschen. Im Mobielhaus dreht sich alles um Fahrpläne, Tickets und Tarife, eben um Mobilität.

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