An Stadtheider Straße öffnet »Laserzone« Wie in einem Hollywood-Film

Bielefeld (WB/MiS). Früher wurden in der Halle an der Stadtheider Straße Autos repariert. Jetzt hat dort Ostwestfalens größte Lasertag-Anlage eröffnet.

Mit dem Phaser ins Labyrinth: (von links) Steffen Appel, Patrick Wrobel und Armen Khurshudyan von »Laserzone«.
Mit dem Phaser ins Labyrinth: (von links) Steffen Appel, Patrick Wrobel und Armen Khurshudyan von »Laserzone«. Foto: Hans-Werner Büscher

Laserzone heißt das neue Angebot auf dem früheren Opel-Hagemann-Gelände . Lasertag? Die Idee kommt aus dem USA. Mit einem »Phaser« versuchen Spieler ihre Mitspieler zu »markieren«. Das geschieht über Infrarotsignal und Laserstrahl. Jeder trägt eine Weste mit einem Plexiglas-Gehäuse. Das blinkt bunt und ist mit Sensoren bestückt.

Ort des Geschehens ist ein Schwarzlicht-Labyrinth, in dem künstlicher Nebel wabert, den Mitspielern mit wummernden Rhythmen eingeheizt wird. Es sieht aus wie in einem Science-Fiction-Film.

Bewegung mit taktischem Spiel

Klingt kriegerisch. »Ist es aber nicht«, versichert Vivien Wrobel von der Laserfun GmbH. Das Unternehmen betreibt bundesweit jetzt vier solcher Anlagen. Die fünfte soll bald hinzukommen. Die Idee dahinter sei, Bewegung mit taktischem Spiel zu verbinden. Antreten können die Besucher allein oder auch in Gruppen.

In den jeweils zwölfminütigen Durchgängen müssen auch Aufgaben bewältigt, besondere Ziele im Labyrinth ausfindig gemacht und getroffen werden. Das gibt Sonderpunkte.

Ab zehn Jahren

Der Jugendschutz hat ein Auge auf die Anlagen. Schließlich sollen in ihnen keine Egoshooter-Computerspiele nachgespielt werden, bei denen es darum geht, möglichst viele Gegner virtuell auszuschalten.

In Bielefeld dürfen alle mitmachen, die mindestens 1,40 Meter groß sind. Also ungefähr ab zehn Jahren. »Aber wir lassen die Kinder nie allein in die Anlage«, versichert Geschäftsführer Patrick Wrobel. Die Eltern oder erwachsenen Begleiter sollen zu jeder Zeit wissen, was passiert.

Klein und groß sollen einfach eineinhalb Stunden Spaß haben. Solange dauern die Aufenthalte in der Regel. »Dunkle Sachen mitbringen und auch Zeug zum Wechseln«, rät Vivien Wrobel. Denn im Labyrinth kann man ganz schön ins Schwitzen kommen.

Laserzone ist nicht die einzige Anlage dieser Art in Ostwestfalen. Vier weitere buhlen um Lasertag-Kunden.

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