35 Feuerwehrleute fast sechs Stunden lang im Einsatz Kotten in Bielefeld ausgebrannt

Bielefeld-Jöllenbeck (WB/hz). Ein unbewohnter, verfallener Kotten im Bielefelder Ortsteil Jöllenbeck ist am frühen Donnerstag ausgebrannt. Menschen wurden nicht verletzt. Den Schaden schätzt Feuerwehr-Einsatzleiter Jörn Bielinski auf etwa 45.000 Euro.

Schwierige Löscharbeiten: 35 Bielefelder Feuerwehrleute waren beim Brand dieses leerstehenden Kotten in Bielefeld-Jöllenbeck fast sechs Stunden lang im Einsatz.
Schwierige Löscharbeiten: 35 Bielefelder Feuerwehrleute waren beim Brand dieses leerstehenden Kotten in Bielefeld-Jöllenbeck fast sechs Stunden lang im Einsatz. Foto: Guido Vogels

Die Brandursache ist derzeit unbekannt, die Kripo ermittelt. Eine Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen.

Die Löscharbeiten auf dem zugewucherten, mit Dornenranken und anderem Unkraut überzogenem Gelände an der Jöllenbecker Straße neben dem Betonwerk Siekmann gestalteten sich schwierig. Nach Alarm um kurz nach Mitternacht war der Einsatz für 35 Feuerwehrleute von der Berufswehr und den freiwilligen Löschabteilungen Jöllenbeck und Theesen erst um 5.45 Uhr beendet. Bei Eintreffen der ersten Brandbekämpfer stand der seit mehr als zehn Jahren unbewohnte, nur über einen schmalen Feldweg erreichbare Kotten bereits lichterloh in Flammen.

Löschen zunächst nur von außen möglichen

Nachdem sich die Feuerwehrleute mühsam Zugang zum von einem massiven Bauzaun umgebenen Gelände verschafft hatten, konnten sie wegen dem Ausmaß des Brandes und der Einsturzgefahr des Gebäudes zunächst nur von außen löschen. Erst später rückten die Brandbekämpfer an die qualmende Ruine vor und rissen bei der Suche nach Brandnestern Teile der Baukonstruktion ein. Erste Befürchtungen, dass sich im Haus noch Obdachlose aufhalten könnten, bestätigten sich nicht.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.