Stadt im Ruhrgebiet reduziert Aufnahme von Flüchtlingen - Bielefeld hält an seiner Praxis fest Clausen kritisiert Dortmund

Bielefeld (WB/MiS). In Bielefeld mussten in der Nacht zum Dienstag 1228 Flüchtlinge untergebracht werden. Darunter befanden sich 416 Neuzugänge.

Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen.
Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen. Foto: Thomas F. Starke

In den Sporthallen an den Carl-Severing-Berufskollegs übernachteten 290 Personen. Das Ausweichquartier in der Sporthalle der Volkeningschule musste nicht belegt werden.

Bielefeld hält an seiner Strategie fest

Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) äußerte sich am Montag bei einer Informationsveranstaltung für Eltern und Anwohner der Volkeningschule irritiert über die neue Strategie der Stadt Dortmund, die künftig nicht mehr als 700 Menschen gleichzeitig aufnehmen will. »Wenn das alle Städte so machen wie Dortmund, dann landen Leute in der Gosse.« Bielefeld werde an seiner Praxis, allen Flüchtlingen ein Nachtquartier zu bieten, festhalten.

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