14. Auflage des Kinderkulturfestes Wackelpeter im Ravensberger Park Spiel und Spaß am laufenden Band

Bielefeld (WB). Das Kinderkulturfest Wackelpeter hat am Sonntag mit unzähligen Spiel-, Spaß- und Mitmachangeboten rund 35.000 Besucher in den Ravensberger Park gezogen.

Von Uta Jostwerner
Möglichkeiten zur sinnlichen Erfahrung bot beim diesjährigen Wackelpeter wieder der Klanggarten, der von den jungen Besuchern stark frequentiert wurde. Die Kleinen durchliefen den Klang-Parcours mit Begeisterung.
Möglichkeiten zur sinnlichen Erfahrung bot beim diesjährigen Wackelpeter wieder der Klanggarten, der von den jungen Besuchern stark frequentiert wurde. Die Kleinen durchliefen den Klang-Parcours mit Begeisterung. Foto: Thomas F. Starke

Die Auswahl an Spielen war gigantisch: Wäsche waschen im Zuber und mit Waschbrett wie zu Großmutters Zeiten, Stofftaschen bemalen oder bedrucken, mit einem Feuerwehrschlauch  auf brennende Fenster zielen, Tretboot fahren, auf einer Luftschlange balancieren oder sinnliche Erfahrungen beim Gang durch einen Klanggarten sammeln – wer die Wahl hatte, hatte die Qual und musste manchmal lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Live-Musik und wundersame Aktionen

»Wir haben fürs Kinderschminken anderthalb Stunden angestanden«, konstatierte beispielsweise Nils Biermann, dessen Tochter Mia (3) sich hingebungsvoll einen Hund ins Gesicht malen ließ. »Ich wusste gar nicht, dass sie so lange stillhalten kann«, wunderte sich der Vater, der auf jeden Fall im kommenden Jahr mit Töchterchen Mia wiederkommen möchte.

Bei bestem Sommerwetter hatte es laut Angabe des veranstaltenden Kulturamts 35.000 Besucher  in den Ravensberger Park gezogen, wo sich Jung und Alt an Theater- und Puppentheatervorstellungen, an Clownseinlagen und Zauberkunststücken, an Live-Musik und wundersamen Aktionen wie den so genannten Walk-Acts erfreuten. Zum Beispiel an Alice im Wunderland, einer Fünf-Meter-Riesin, die mit weißem Kaninchen und verrücktem Hutmacher über das Gelände im Ravensberger Park tourte und die Blicke der Besucher auf sich zog.
Staunend standen die Menschen auch vor Baukünstler Georg Traber, der aus Stangen und Bändern einen Fünf-Meter-Turm zusammensetzte und sich darin so sicher und gewandt bewegte wie in einem Treppenhaus.

Knapp 400 Anbieter

Im Zirkuszelt verzauberte Christoph Gilsbach als Professor Spaghetti seine Zuschauer, auf der Hauptbühne entlockten die »Groove Onkels«  Mülltonnen und Mayonnaise-Eimern heiße Rhythmen, und auf dem weitläufigen Gelände luden Klanggarten, Hüpfburg, Kettenkarussell, Trommelkurs, Großspiele und viele weitere Aktionen zum Mitmachen ein.

Dank der Veranstalter – Kulturamt und Radio Bielefeld – sowie zahlreicher Sponsoren, die ebenfalls mit Spiel- und Spaßaktionen vor Ort waren, konnten sich die Besucher über reichlich Auswahl freuen. Verschiedene kulturelle Einrichtungen beteiligten sich mit einem eigenen Kulturprogramm, Vereine und Verbände informierten  über ihre Angebote, und an diversen Ständen gab es Speisen und Getränke. Insgesamt sorgten fast 400 Aktive für einen reibungslosen Ablauf des 14. Kinderkulturfestes, dessen Schirmherrschaft erneut von Nina-Maria Oetker übernommen worden war.

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