Fußball: Sascha Schmikal verletzt sich im Testspiel schwer am Knie
SC Vlotho unter Schock

Vlotho (WB). 5:0-Sieg beim TuS Bexterhagen und 1:7-Niederlage gegen den SV Eintracht Jerxen-Orbke (1:7) – die Testspielergebnisse interessierten beim Fußball-Bezirksligisten SC Vlotho nach der schweren Verletzung von Leistungsträger Sascha Schmikal niemanden mehr. „Eine solch schwere Verletzung habe ich in den 50 Jahren als Fußballer wohl noch nicht gesehen“, sagte Vorsitzender Leo Lammert.

Montag, 10.08.2020, 18:00 Uhr
Sascha Schmikal (links) wird dem SC Vlotho lange fehlen. Im Testspiel beim TuS Bexterhagen verletzte sich der 27-Jährige schwer am Knie und muss operiert werden. Foto: Andreas Klose

Der SC Vlotho führte beim A-Ligisten Bexterhagen nach Treffern von Maurice Korff (2), Hannes Stegen, Niklas Brand und Schmikal mit 5:0, dann holte ein TuS-Spieler Schmikal ohne Not sehr rüde von den Beinen. Der Vlothoer schrie vor Schmerzen – sein Gegenspieler sah die Rote Karte. Notarzt und Krankenwagen wurden sofort angefordert. Nun liegt der 27-Jährige Pädagoge im Krankenhaus und muss sich an diesem Mittwoch einer Knieoperation unterziehen.

Der dritte Verletzte

„Wir sind alle ein Stück weit geschockt. Es tut mit sehr, sehr leid für Sascha“, sagte Trainer Volker Braunsdorf. Schmikal ist nach Nick Warbende (Schulteroperation) und Nico Rethemeier (Sprunggelenk) der dritte Verletzte beim SC Vlotho. „Nico erwarte ich jedoch zeitnah zurück“, betonte Braunsdorf.

Nach dem 5:0 in Bexterhagen wollten die Winterberger gegen den Neu-Bezirksligisten SV Eintracht Jerxen-Orbke den nächsten Schritt vollziehen. Der Schuss ging jedoch nach hinten los. Bereits nach 21 Minuten führte der Gast mit 3:0. Alle drei Treffer resultierten aus Fehlern der SC-Defensive. Zur Pause musste sich die Mannschaft einige deutlich Worte von Volker Braunsdorf anhören.

Samson sieht Rote Karte

Doch als dann auch noch Mannschaftskapitän Felix Samson nach einem Foul die Rote Karte sah, hatte Jerxen-Orbke freie Bahn zum Kantersieg – 1:7. Für den SC Vlotho war es die höchste Niederlage seit Jahren. Auch bezeichnend: Sogar den Ehrentreffer markierte kein Vlothoer, es war ein Eigentor.

 

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7528405?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2198409%2F2514656%2F
Arminia stoppt die Talfahrt
Jubelnde Arminen: Die Torschützen Prietl und Doan freuen sich.
Nachrichten-Ticker