Gegen Minden-Nord II macht Vlotho-Uffeln drei Sekunden vor Schluss alles klar
Kukuric hält, Brand trifft – 27:26

Vlotho (WB/lak). Manchmal reduziert sich die Geschichte eines Handballspiels auf zwei Aktionen innerhalb weniger Sekunden. Da hält Torwart Stefan Kukuric gegen den freistehenden Kreisläufer und drei Sekunden vor Schluss erzielt Janis Brandt mit einem verdeckten Wurf den Siegtreffer. So geschehen beim 27:26 (12:12) der Vlothoer Handballer gegen Minden II, die damit den siebten Platz festigen.

Sonntag, 01.03.2020, 22:00 Uhr
Rouwen Krömker zeigte im Angriff eine gute Leistung und erzielte die ersten drei Vlothoer Tore gegen Minden-Nord II. Foto: Lars Krückemeyer

Mit einem Unentschieden hätten beide Mannschaften gut leben können, so ausgeglichen war die Partie. Rouwen Krömker erzielte vier der ersten fünf Vlothoer Treffer. Die Gastgeber leisteten sich zu viele Fehlwürfe, um sich abzusetzen.

Verdacht auf Nasenbeinbruch

In der zweiten Hälfte gerieten die Vlothoer mehrfach mit drei Toren in Rückstand, kämpften sich aber nach einer frühen Auszeit in der 35. Minute mit einer 5:1-Abwehr immer wieder heran. Pech für den HSV, dass sein Spielmacher – von Arning offensiv gedeckt – nach einem Wurf von Bastian Südmersen mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Danach standen sich die Vlothoer mehrfach selbst im Weg. Gleich sechsmal vergaben sie bei Gleichstand die Chance zur Führung und liefen nach dem 13:14 immer einem Rückstand hinterher. Wichtig dann, dass Arning das 26:25 der Gäste nur elf Sekunden später mit dem erneuten Ausgleich beantwortete, Kukuric sich seine beste Parade aufgehoben hatte und Brandt verwandelte.

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