Handball-Bezirksliga: TuS Vlotho-Uffeln peilt Heimsieg gegen TuS Möllbergen II an »Müssen es auf den Punkt bringen!«

Vlotho (gag). Zwei Punkte aus den letzten beiden Partien in diesem Jahr hatte Oliver Glißmann angepeilt. Um dieses Ziel noch zu erreichen, müssen die Handballer des TuS Westfalia Vlotho-Uffeln nach dem ärgerlichen 26:27 beim TuSpo Meissen nun im Heimspiel gegen den TuS Möllbergen II aber über sich hinauswachsen. Anwurf der Partie gegen den Tabellendritten ist am Samstag um 18.15 Uhr in der Rudolf-Kaiser-Halle.

Benjamin Tariq und der TuS Westfalia Vlotho-Uffeln treffen im Derby auf den TuS Möllbergen II.
Benjamin Tariq und der TuS Westfalia Vlotho-Uffeln treffen im Derby auf den TuS Möllbergen II. Foto: Florian Weyand

Die Gäste haben mit dem 29:20 gegen die HSG Hüllhorst II den dritten Platz verteidigt und sind Spitzenreiter Eintracht Oberlübbe (18:0) mit 14:4 Punkten auf den Fersen. Trotzdem sieht Vlothos Trainer sein Team für die Aufgabe gewappnet. »Wir haben uns zuletzt stetig gesteigert und gezeigt, dass wir mit den Teams von oben mithalten können. Jetzt müssen wir es auf den Punkt bringen und endlich etwas Zählbares mitnehmen«, findet Glißmann.

In Meissen standen sich seine Spieler zuletzt selbst etwas im Weg. Dass der Aufsteiger kurz vor Schluss doch noch den entscheidenden Treffer kassierte und nach einer guten Vorstellung mit leeren Händen nach Hause fuhr, hatte auch mit eigenen Versäumnissen zu tun. »Wir müssen ein paar Fehlentscheidungen weniger treffen. Das betrifft sowohl den Angriff als auch die Abwehr, wo die Absprachen klappen müssen.«

Das Problem: Dadurch, dass bei den Trainingseinheiten in Vlotho selten die komplette Mannschaft mitwirkt, können wichtige Abläufe schwer einstudiert werden. »Gerade die Abwehr wird gegen Möllbergen wieder entscheidend sein«, sagt Glißmann.

Vorne hat sich dagegen der Qualitätsgewinn durch die Rückkehr der Langzeitverletzten ­Patrick Groß und Marvin Kohlstädt schon bemerkbar gemacht. Rückraum-Schütze Groß hielt sein Team beim Comeback-Auftritt in Meissen mit acht Treffern lange im Punkterennen. »Dadurch bekommen wir auch auf den anderen Positionen gleichzeitig mehr Räume«, weiß Glißmann.

Nur belohnt haben sich die Handballer noch nicht. »Uns nützt es nichts, wenn uns die gegnerischen Trainer nach jedem Spiel loben. Wir müssen aufs Parkett bringen und punkten«, fordert der TuS-Coach noch mehr Leistung. Das Gute: Auch beim Heimausklang das gesamte Aufgebot zur Verfügung. Nach dem Spiel folgt die Weihnachtsfeier im Vereinsheim von Arminia Vlotho. Eine weitere Motivationshilfe. Denn: »Das Gewinnerbier schmeckt immer besser als das Verlierer-Pils«, weiß auch Glißmann.

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