Klub hat jetzt 102 Mitglieder – Basketball-Abteilung im Aufbau Halle bleibt Arminia-Häuptling

Vlotho (WB). Vereinschef beim FC Arminia Vlotho bleibt Oliver Halle. Während der gut besuchten Hauptversammlung im Vereinsheim am Jahn-Stadion wählten die Arminia-Fußballer zum Vize-Chef erstmals Christian Stork.

Von Gisela Schwarze
Den Vereinsvorstand vom FC Arminia Vlotho bilden von nun an: (von links) Christian Stork, Niels Kränke. Oliver Halle, Bastian Ehrlich und Bernhard Stausberg. Mit Stork und Kränke komplettieren zwei Neulinge das Führungsteam des C-Ligisten.
Den Vereinsvorstand vom FC Arminia Vlotho bilden von nun an: (von links) Christian Stork, Niels Kränke. Oliver Halle, Bastian Ehrlich und Bernhard Stausberg. Mit Stork und Kränke komplettieren zwei Neulinge das Führungsteam des C-Ligisten. Foto: Gisela Schwarze

Dem bisherigen Geschäftsführer Bastian Ehrlich und dem Schatzmeister Bernhard Stausberg sprachen die Versammlungsteilnehmer bei den obligatorischen Vorstandswahlen weiterhin ihr Vertrauen aus, so dass hier keine Umbesetzungen stattfanden. Als neuer Kassenprüfer wird vor der nächsten Hauptversammlung Niels Kränke mit dem weiterhin amtierenden Robin Egner die Finanzen unter die Lupe nehmen.

Zuwachs durch die Basketballer

Gute Schritte in die richtige Richtung habe der FC Arminia gemacht, so Oliver Halle. »Das Jahr 2016 verlief positiv, 2017 noch besser. In diesem Jahr sind die Mitgliederzahlen nach drei Jahren erstmalig gestiegen, sodass wir jetzt im Dezember im dreistelligen Bereich sind und 102 Mitglieder haben«, verkündete er zufrieden. Im Januar 2017 seien es 85 Vereinzugehörige gewesen.

Den Zuwachs habe man großenteils der neuen Basketball-Abteilung zu verdanken, in der dreizehn zehn- bis vierzehnjährige Mädels spielen. Bei zwei Trainingseinheiten pro Woche zeigen die Spielerinnen erfreulichen Ehrgeiz und wollen möglichst schnell Leistung bringen.

Auch spielerisch habe der FC Arminia Aufwind, konnte der neue alte Vorsitzende melden: »Im vorigen Jahr hatten wir am Schluss der Serie insgesamt 15 Punkte, jetzt haben wir bereits 14 Punkte nach der Hinserie.«

Stillstand verhindern

Dass von den Sponsoren niemand abgesprungen ist, sei erfreulich. »Allerdings können wir uns keinen Stillstand leisten. Wir müssen weiter an unserem Image arbeiten«, konstatierte der Vereinschef. Das sei allerdings nicht so einfach für einen kleinen Verein ohne große Gelder.

Kurz ging der Vorsitzende auf das Sportstättenkonzept für die Weserstadt ein, das gegenwärtig von einem Unternehmen aus Hannover erstellt wird. Diverse Fragebögen seien auszufüllen gewesen, Ergebnisse seien für Mitte 2018 angekündigt. »Auf jeden Fall steht fest, dass die Umkleiden und Duschen im Jahnstadion erneuert werden müssen«, so Oliver Halle.

Erfreuliche Finanzlage

»Als unseren Platz Nummer eins habe ich natürlich das Jahnstadion in den Fragebögen angegeben«, berichtete er. Der Platz sei primär hier auf dem Amtshausberg, doch sei das Jahnstadion eben leider sehr oft nicht bespielbar: »Da können wir froh sein, dass wir als Verein mit nur einer Mannschaft zwei Trainingszeiten auf dem Kunstrasenplatz am Gymnasium zur Verfügung haben. Der Trainingsplatz am WGV hat allerdings zu geringe Ausmaße für Serienspiele.«

Auf eine gesunde Finanzlage konnten der Geschäftsführer Bastian Ehrlich und der Schatzmeister Bernhard Stausberg verweisen. »Früher haben uns Einnahmen vom Stadtfest durchs gesamte Jahr getragen, das entfällt ja nun wohl leider auf Dauer«, bedauerte Bastian Ehrlich. Da müsse man andere Geldquellen auftun, beispielsweise durch das Ausrichten der Stadtmeisterschaften oder durch Kleinfeldturniere. »Auf jeden Fall werden wir 2018 das Kleinfeldturnier nachholen, das 2017 kurzfristig wegen Instandsetzungsmaßnahmen des Platzes abgesagt werden musste«, blickte der Geschäftsführer aufs kommende Jahr. »Die Einladungen gehen in Kürze raus«, fügte er hinzu.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.