3. Handball-Liga: Einwechselung von Oliver Tesch kommt gegen Ahlen zu spät
TuS Spenge fehlt die Körpersprache

Spenge (WB). »Bei uns hat in den ersten 45 Minuten die Körpersprache gefehlt. Das hat mir nicht gefallen. Die Verletzung von Oliver Tesch macht sich bemerkbar.« Dieses Fazit zog der Sportliche Leiter Stefan Kruse nach dem 24:28 des Handball-Drittligisten TuS Spenge gegen die Ahlener SG , der zweiten Niederlage in Folge.

Mittwoch, 06.02.2019, 10:00 Uhr
Aufgebracht: Kapitän Oliver Tesch und Trainer Heiko Holtmann sind mit einer Schiedsrichter-Entscheidung unzufrieden. Daran lag’s freilich nicht, dass Spenge gegen Ahlen verlor. Foto: Göbel

Eigentlich sollte Tesch wegen seines lädierten Knies gar nicht spielen, wurde dann aber doch noch eingewechselt. »Er kennt seinen Körper und weiß, was geht und was nicht«, sagte Trainer Heiko Holtmann. Mit Tesch sei ein Ruck durch seine Mannschaft gegangen. »Er ist ein absoluter Führungsspieler und sehr emotional.«

Tesch kam in der 37. Minute bei einem 12:14-Rückstand, holte zwei Siebenmeter heraus, verwandelte einen selbst und traf ein weiteres Mal. Doch das reichte nicht, um das Ruder rumzureißen. Zu viele verworfene Bälle von Linksaußen durch Fynn Prüßner und Rechtsaußen René Wolff sowie ein halbes Dutzend Fehlwürfe von Nils van Zütphen machten eine erfolgreiche Aufholjagd unmöglich.

Pech mit Lattentreffern

»Wir haben zunächst in der 6:0-Variante gut gedeckt und als wir auf 3:2:1 umgestellt hatten, war es noch besser. Wir holen uns schnell vier Bälle, verwerten sie vorne aber nicht«, sagte Philipp Holtmann auf die erste Halbzeit bezogen. Auch das Glück war nicht auf Spenger Seite: Ahlens Linksaußen Jens Hunkemöller traf dreimal via Innenpfosten, während van Zütphen dreimal hintereinander an der Latte scheiterte.

Bei den Gastgebern kam eine ungewöhnlich hohe Zahl an technischen Fehlern hinzu. Die Anspiele von Fabian Breuer an den Kreis landeten zu oft in der Ahlener Deckung. Pässe zur Auftakthandlung im Angriff waren nicht präzise genug. »Justus Aufderheide deckt überragend, macht aber vorne zwei, drei Fehler. Was soll’s, der Junge ist erst 18 Jahre alt. Bei uns geht die Welt nicht unter.«

»Mund abputzen, Kopf hoch«

Sein Motto: »Mund abputzen, Kopf hoch. Am Samstag wartet Handball Lippe II auf uns. Wir sollten nicht so viel diskutieren, sondern trainieren, um die Fehler abzustellen«

In der Hinserie holte der Aufsteiger aus den ersten vier Spielen fünf Punkte, nun sind es nur zwei. Dass der TuS den sehr positiven Eindruck der ersten Saisonhälfte in den noch ausstehenden elf Partien riskiert, davor haben weder Heiko Holtmann noch Stefan Kruse Angst. »Wir brauchen die Körpersprache der letzten Viertelstunde, um wieder erfolgreich zu sein«, waren sich beide einig.

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