3. Handball-Liga: 24:28 gegen Ahlener SG – dritte Niederlage in der Rückrunde
Spenge beginnt zu zweifeln

Spenge (WB). Dritte Niederlage im vierten Rückrundenspiel. Handball-Drittligist TuS Spenge unterlag der Ahlener SG in eigener Halle mit 24:28 (9:11). Damit ist Ahlen bislang die einzige Mannschaft, gegen die das Team von Trainer Heiko Holtmann in dieser Saison keinen Punkt geholt hat.

Montag, 04.02.2019, 11:00 Uhr
Kein Glück im Abschluss: Spenges Nils van Zütphen traf in der ersten Halbzeit dreimal hintereinander nur die Latte des Ahlener Gehäuses. Foto: Jens Göbel

War Ahlens 24:23-Sieg im Hinspiel noch als glücklich zu bezeichnen, war der Erfolg am Samstag vor 560 Zuschauern in Spenge gerecht. »Sie haben verdient gewonnen. Wir hatten vorne keine hohe Effektivität. Zudem waren viele An- und Abspiele zu ungenau«, sagte Heiko Holtmann.

Bis zur 6:4-Führung (13.) hatte es nicht nach einer Niederlage ausgesehen. Doch dann traf Nils van Zütphen in drei aufeinanderfolgenden Angriffen dreimal die Latte. Nachdem er seinen ersten Siebenmeter verwandelt hatte, warf Phil Holland den zweiten über das vom starken Andreas Tesch gehüteten Ahlener Tor. Die Gäste nutzten diese Schwächephase in der Offensive und drehten das Spiel mit einem Vier-Tore-Lauf zum 6:8 aus Spenger Sicht (19.).

Zwei Siebenmeter verworfen

Holtmann nahm eine Auszeit und brachte Filip Brezina für van Zütphen. Der Tscheche traf zum 9:9 (27.) und war trotz seiner geringen Spielanteile mit drei Toren der erfolgreichste Spenger Schütze aus dem Spiel heraus. Während Holland vor dem Ausgleich einen zweiten Siebenmeter vergab, als er an Tesch scheiterte, erzielte Ahlens überzeugender Mittelmann Mattes Rogowski mit einem seiner allesamt verwandelten fünf Siebenmeter den 9:11-Halbzeitstand. »Elf Gegentore zur Pause sind gut. Aber selbst nur neun erzielt zu haben, ist unterirdisch«, befand Heiko Holtmann.

Nach dem Wechsel nutzte Spenge zwei aufeinander folgende Zeitstrafen gegen Ahlens Kai Bekston (38.) und Felix Hartbaum (42.), um nach 12:14-Rückstand zum 16:16 auszugleichen. Doch nachdem die Gäste wieder komplett waren, leistete sich van Zütphen zwei weitere Fehlwürfe und Fabian Breuer traf nur den Pfosten. Spenges Torhüter Kevin Becker bekam in dieser Phase jedoch keinen Ball zu fassen – 16:20 (49.) Holtmann wechselte Bastian Räber ein, doch der zeigte wie sein Vorgänger »nur eine normale und keine überragende Leistung«, fand Holtmann.

Offene Deckung hilft nicht

Die ASG , spielte anschließend ihre Angriffe weiterhin häufig bis zum angezeigten Zeitspiel aus. Phil Holland hielt Spenge zwar mit drei erfolgreichen Hüftwürfen in Folge zum 23:25 (58.) noch im Spiel, doch näher als auf zwei Tore kam der TuS nicht heran. Auch von einer offenen Deckung ließ Ahlen sich nicht aus der Ruhe bringen und machte den Auswärtssieg perfekt.

»Gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe, musst du deine Leistung bringen, um zu gewinnen, Die haben wir heute nicht gebracht. Die Selbstsicherheit und das Selbstverständnis unserer überragenden Hinserie fehlt. Einige von uns, fangen an zu zweifeln«, sagte Holtmann.

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