Amateurpokal-Finale: TuS Spenge will den Titel verteidigen Mit Tempo gegen die Dresdner Riesen

Spenge (WB). Vier Spiele in neun Tagen und die Meisterfeier liegen hinter dem TuS Spenge. »Das war anstrengend«, sagt Trainer Heiko Holtmann, der bereits seit Freitag bei bestem Wetter in Hamburg mit seiner Frau entspannt. Dort steigt am Sonntag um 12 Uhr das Finale um den Deutschen Amateurpokal gegen den HC Elbflorenz II.

Von Lars Krückemeyer
Kräftig zugepackt: Die Spenger Marcel Ortjohann (links) und Justus Clausing (2. von links) wollen wie hier im Spiel gegen den TuS Ferndorf II im Pokalfinale auch die Angriffe des HC Elbflorenz II stoppen und mit Tempospiel zum Erfolg kommen.
Kräftig zugepackt: Die Spenger Marcel Ortjohann (links) und Justus Clausing (2. von links) wollen wie hier im Spiel gegen den TuS Ferndorf II im Pokalfinale auch die Angriffe des HC Elbflorenz II stoppen und mit Tempospiel zum Erfolg kommen. Foto: Jens Göbel

Seine Mannschaft folgt am Samstag um 8 Uhr, sammelt noch ein paar Spieler in Porta Westfalica ein und steuert wie im vergangenen Jahr das ruhig gelegene Rilano-Hotel an der Elbe an. Ein gutes Omen? »Für mich gibt es keinen Favoriten, es wird viel von der Tagesform abhängen. So ein Pokalfinale macht Spaß. Aber auch nur, wenn man es gewinnt«, blickt der Trainer voraus. Bis auf den verletzten Sebastian Reinsch sind alle Spenger fit. Damit können 14 Spieler nominiert werden, mehr sind nicht zulässig.

21 Siege in Folge sprechen für Spenge

Auch wenn Heiko Holtmann die Favoritenrolle ablehnt, spricht einiges für den westfälischen Oberliga-Meister. 21 Siege am Stück – plus drei Erfolge im Achtel-, Viertel- und Halbfinale des Amateurpokals – sprechen für sich. Der HC Elbflorenz II darf zwar zwei Spieler aus der Zweitliga-Mannschaft einsetzen, weil sie im DHB-Pokal mit der Ersten nicht zum Einsatz kamen. Aber der Trend spricht mit zuletzt 1:5-Punkten in der Liga gegen die Dresdner.

Auch Siebenmeterwerfen geübt

Unvergessen bleibt der Spenger Pokalsieg im vergangenen Jahr mit 36:35 nach Siebenmeterwerfen gegen den HSV Bad Blankenburg. Heiko Holtmann will so ein Drama nicht unbedingt noch einmal erleben, hat aber vorgesorgt: »Natürlich haben wir auch Siebenmeterwerfen trainiert. Wir haben sieben Schützen, die sich das zutrauen. Fünf brauchen wir, zwei sind als Ersatz vorgesehen.«

Es kommt auf die Abwehr an

In den Beobachtungen des Gegners hat Heiko Holtmann eine körperlich starke und robuste Mannschaft gesehen. »Aber diese Riesen müssen auch wieder zurücklaufen. Wir brauchen Ballgewinne und wollen dann wie immer mit viel Tempo nach vorne. Daher kommt es in erster Linie auf die Abwehr an«, lautet seine Strategie auf dem Weg zur Titelverteidigung.

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