Fußball-Regionalliga: Rödinghausens Trainer Enrico Maaßen warnt vor dem Gegner im Westfalenpokal
»Gegen Haltern können wir viel verlieren«

Rödinghausen (WB). Für einige Rödinghauser Fans war die Sache schon während des Spiels klar: »Scheiß auf 3. Liga, Westfalenpokalsieger!«, skandierten sie bei der 0:2-Niederlage des Fußball-Regionalligisten gegen den TSV Alemannia Aachen.

Dienstag, 26.02.2019, 11:00 Uhr
Ein Foul mit Folgen: Der Aachener Matti Fiedler (rechts) räumt Kelvin Lunga ab und wird in der 86. Minute nach der zweiten Gelben Karte vom Platz gestellt. Auch der eingewechselte Lunga konnte dem Rödinghauser Spiel keine Wende verleihen. Foto: Jens Göbel

Vom Aufstieg dürfte nach der zweiten Niederlage im zweiten Meisterschaftsspiel des Jahres in der Tat niemand mehr sprechen. Der Westfalenpokalsieg ist allerdings in dieser Verfassung ebenso ein Traum. »Mit Haltern haben wir das schwierigste Los erwischt. Da können wir sehr viel verlieren«, sagt Trainer Enrico Maaßen zum Spiel gegen das Oberliga-Topteam am 1. März um 20.15 Uhr im Wiehenstadion.

Überragender Torjäger

Der Gegner aus dem nördlichen Kreis Recklinghausen belegt in der Oberliga Aufstiegsplatz zwei – elf Punkte hinter Tabellenführer Schalke 04 II und sieben vor dem dritten Platz – und hat mit Stefan Oerterer einen seit Jahren überragenden Torjäger in seinen Reihen. »In diesem Spiel müssen wir uns auf jeden Fall steigern. Haltern will über den Westfalenpokalsieg in den DFB-Pokal. Das wird das Spiel des Jahres für die. Wir wollen das natürlich auch«, betont SVR-Mittelfeldspieler Franz Pfanne, noch einer besten der Gastgeber beim 0:2 gegen Aachen.

Es haperte im Spiel des weiterhin Tabellenzweiten an vielem. Die Stürmer Simon Engelmann (wie schon beim 0:1 in Mönchengladbach), Nicola Serra und der für Serra eingewechselte Kelvin Lunga blieben auch mangels Vorlagen blass und hatten keine einzige Torchance. Omar-Haktab Traoré konnte Nico Knystock auf der linken Seite nicht ersetzen, der bissige Knystock fehlte besonders als emotionaler Antreiber.

Missverständnisse und Fehlpässe

Auch ein Leistungsträger wie Azur Velagic hatte gegen Aachen einen schwachen Tag erwischt und konnte auf der rechten Seite offensiv keine Akzente setzen. Missverständnisse, Fehlpässe und Pech wie beim Handelfmeter zum 0:1 – der SV Rödinghausen hätte vermutlich noch stundenlang spielen können, ohne dieses Spiel drehen zu können.

Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass Enrico Maaßen auf zahreiche wichtige Spieler verletzt verzichten musste. Auch wenn er das nicht in den Vordergrund seiner Analysen stellte. Akteure der Qualität eines Nico Knystock, Eros Dacaj oder DFB-Pokal-Held Linus Meyer sind eben nicht so einfach zu ersetzen. Immerhin gab Verteidiger Dennis Engel nach einem Innenbandriss am Sonntag im Westfalenligaspiel der zweiten Mannschaft ein 90-minütiges Comeback.

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