SV Rödinghausen bekommt beim 0:2 gegen Aachen keinen Zugriff in den Zweikämpfen
Ein paar Prozent weniger reichen nicht

Rödinghausen (WB). Kein Tor und kein Punkt im neuen Jahr: Das ist die Bilanz des Fußball-Regionalligisten SV Rödinghausen nach der verdienten 0:2 (0:1) gegen Alemannia Aachen. »Wir sind in der gleichen schwierigen Phase wie in der Hinrunde und bekommen es mit den Topmannschaften zu tun«, sagte Trainer Enrico Maaßen.

Montag, 25.02.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 25.02.2019, 09:50 Uhr
Auffälligster Rödinghauser: Franz Pfanne (rechts, hier gegen Aachens Kapitän David Pütz) hatte die beste Chance für die Gastgeber in der 19. Minute. Foto: Jens Göbel

Im Westfalenpokal-Heimspiel gegen den Oberligisten TuS Haltern am kommenden Freitag sowie gegen die Regionalliga-Schwergewichte Borussia Dortmund II und Viktoria Köln muss eine deutliche Steigerung her.

Vorentscheidung im Rennen um die Meisterschaft

Die dritte Heimniederlage der Saison dürfte gleichzeitig die Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft bedeuten, denn Viktoria Köln vergrößerte den Vorsprung auf den SVR mit dem 2:0-Sieg in Wiedenbrück auf zehn Punkte.

Der SV Rödinghausen ließ über weite Strecken die Aggressivität im Pressing und in den Zweikämpfen vermissen, bekam keinen entscheidenden Zugriff auf die ballführenden Aachener Spieler. »Da war uns der Gegner überlegen, das sind eigentlich unsere Tugenden«, sagte der enttäuschte Franz Pfanne. Er hatte die beste Chance für die Gastgeber in der 19. Minute, als er nach einer Flanke von Laurin von Piechowski etwas zu spät kam und den Ball am zweiten Pfosten vorbeispitzelte.

Aachen spielbestimmend in Hälfte eins

Das Spiel machte in der ersten Hälfte allein Alemannia Aachen. Die Gäste nutzten jede Schusschance, dazu bot ihnen der SVR reichlich Gelegenheit. Torwart Niclas Heimann verhinderte in der 22. Minute den Rückstand gegen den freien Vincent Boesen. Zehn Minuten später köpfte Boesen knapp vorbei.

Unglücklich dann das 0:1: Eine Flanke von Stipe Batarilo-Cerdic klärte Heimann zunächst, doch den folgenden Kopfball von Robin Garnier bekam Laurin von Piechowski an die Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Boesen in der 41. Minute. Wie schon in Mönchengladbach führte eine Standardsituation zum Rückstand.

Pfanne versucht es akrobatisch

Enrico Maaßen wechselte zur zweiten Hälfte folgerichtig zweimal aus, brachte den schnellen Kelvin Lunga für den ebenso wie Simon Engelmann glücklosen Nikola Serra sowie Angelo Langer für Omar Haktab Traoré. Rödinghausen bekam die Gäste nun besser in den Griff, erneut Pfanne hatte in der 52. Minute mit einem Fallrückzieher (drüber) eine Chance.

Bitter, dass Aachen in dieser Phase einen Konter setzte und Boesen mit einer Direktabnahme im Strafraum unhaltbar vollendete (63.). Die Rödinghauser allerdings standen in Vorbereitung des Tores nur Spalier anstatt zu stören.

Das Spiel war damit entschieden, auch Gelb-Rot gegen Aachens Matti Fiedler in der 86. Minute half dem SVR nicht mehr. »Wir waren in der zweiten Halbzeit viel präsenter, haben uns aber keine Möglichkeiten erarbeitet und nicht vor dem Aachener Tor festsetzen können. Wir müssen jedes Mal ganz viel tun, um ein Spiel zu gewinnen. Man kann nicht mit ein paar Prozent weniger spielen. Jetzt müssen wir den Kopf oben halten«, sagte Enrico Maaßen.

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