Fußball: Regionalligist SV Rödinghausen empfängt Alemannia Aachen
Ein Gegner auf Augenhöhe

Rödinghausen. Vier statt sieben Punkte Rückstand auf Viktoria Köln hätten es sein können. Doch Fußball-Regionalligist SV Rödinghausen verlor das erste Pflichtspiel des Jahres bei Borussia Mönchengladbach II 0:1. Vor dem Heimspiel gegen Alemannia Aachen am Samstag schiebt Trainer Enrico Maaßen das Thema weit weg.

Freitag, 22.02.2019, 21:00 Uhr
Vor dem gegnerischen Tor muss der SV Rödinghausen, hier Simon Engelmann in Gladbach, wieder gefährlicher werden. Foto: Klaus Münstermann

»Wir sollten aufhören, von Viktoria Köln zu sprechen. Wenn es möglich ist, wollen wir natürlich Erster werden. Aber jetzt spielen wir erst mal gegen Mannschaften auf Augenhöhe und müssen uns steigern«, sagt der 34-Jährige.

Und da kommt Alemannia Aachen (Hinspiel 1:1) gerade recht. Der Tabellensiebte hat bereits ein Spiel mehr absolviert und vier Punkte aus zwei Spielen geholt (0:0 gegen 1. FC Köln II, 4:0 gegen Fortuna Düsseldorf II). »Wir wollen uns ein positives Gefühl erarbeiten. Das wird eine reizvolle Aufgabe. Aachen setzt auf die Physis, ist bei Standardsituationen gefährlich und schaltet schnell um«, charakterisiert Maaßen den Gegner. Der SV Rödinghausen erwartet viele Aachener Anhänger und öffnet daher die Gästetribüne.

Niederlage in Mönchengladbach ist abgehakt

Die Niederlage in Mönchengladbach (»Wir haben durch eine Standardsituation unglücklich verloren«) hat der Rödinghausen-Trainer abgehakt. Sein subjektiver Eindruck ist, dass die Mannschaft Niederlagen nicht gewohnt ist, objektiv spielt sie aber eine herausragende Saison. Um diesen Eindruck nicht zu trüben, ist gegen Aachen ein Dreier fällig, zumal es das erklärte Ziel des Trainers ist, in der Rückrunde mehr Punkte als in den ersten 17 Spielen zu holen. »Die Umstellung von Kunstrasen auf Rasen ist weiterhin enorm. Aber wir konnten Donnerstag im Stadion und Freitag in Bieren trainieren«, erklärt Maaßen.

Langer ist angeschlagen – Traoré steht bereit

Eine Änderung könnte es in der Defensive geben. Denn Rückkehrer Angelo Langer ist angeschlagen, so dass Omar Haktab Traoré ein Kandidat für die linke Seite ist. Mit einem Comeback von Nico Knystock (Schambeinentzündung) rechnet Maaßen in dieser Saison nicht mehr. Unwahrscheinlich ist der Einsatz von Eros Dacaj wegen einer Rippenprellung.

Derweil befinden sich die Verantwortlichen in ersten Gesprächen mit Spielern, die keinen Vertrag über die Saison hinaus haben. »Ich bin kein Freund von großer Rotation. Mehr als vier bis sechs Veränderungen im Kader möchte ich nicht. Wenn wir zu den Großen der Liga aufschließen wollen, können wir nicht immer bei null anfangen, sondern benötigen Konstanz«, sagt Enrico Maaßen.

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