Fußball-Regionalliga: SV Rödinghausen empfängt Erndtebrück Neunten Heimsieg im Blick

Rödinghausen (WB/hf/km). Der SV Rödinghausen visiert in der Fußball-Regionalliga am 1. Mai ab 14 Uhr gegen den TuS Erndtebrück den neunten Heimerfolg an. Schließlich gibt’s noch ein Fernduell gegen den SC Wiedenbrück und SC Verl zu gewinnen.

Gelungener Einstand: Trainer Sebastian Block.
Gelungener Einstand: Trainer Sebastian Block. Foto: André Vogt

Der SVR will noch die beste westfälische Mannschaft (Borussia Dortmund II ausgenommen) werden. Dafür müssen die Rödinghauser den um drei Zähler besseren SC Wiedenbrück und den punktgleichen SC Verl überholen. Nur dann winkt ein Qualifikationsspiel gegen den Oberliga-Meister um den Einzug in die 1. DFB-Pokalrunde 2018/19. Davon will SVR-Trainer Sebastian Block aber noch nichts wissen. »Wir tun gut daran, nur auf uns und den nächsten Gegner zu gucken.«

Niederlage besiegelt Abstieg

Während der SVR auf Platz acht im gesicherten Mittelfeld auf seine letzten drei Spiele und das Fernduell blickt, ist Erndtebrück seit dem vergangenen Samstag so gut wie abgestiegen. Mit 0:2 unterlag dem Bonner SC zu Hause. Durch die Niederlage im Kellerduell beträgt der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz, den eben jene Bonner innehaben, acht Punkte. Im Fall eines Rödinghauser Heimsieges ist der Abstieg der Gäste besiegelt. »Sie werden ihren letzten Strohhalm noch ergreifen wollen«, warnt Block. Das Hinspiel vom 3. Spieltag (!) gewann der SVR mit 3:0 durch Tore von Knystock, Bülter und Lunga. Personell muss Block nur auf Ihsan Kalkan aufgrund seiner fünften Gelben Karte verzichten.

Nach der Partie gegen den TuS hat der SVR nur zwei spielfreie Tage, denn das letzte Auswärtsspiel in dieser Saison ist vorverlegt worden. Bereits am Freitag um 15 Uhr sind die Rödinghauser zu Gast bei der U23 von Borussia Mönchengladbach.

Meister steigt direkt auf

Nach der nächsten Saison steigt erstmals der Meister der Regionalliga West direkt in die 3. Liga auf. Das hat eine Auslosung vor dem Drittligaspiel Spvg. Unterhaching gegen den VfR Aalen am Freitagabend ergeben. Dazu sagte Rödinghausens Geschäftsführer Alexander Müller: »Wir werden schauen, inwieweit wir da oben mitmischen können.«

Die Meister der Regionalliga Südwest und der Regionalliga Nordost erhalten in der kommenden Spielzeit ebenfalls das direkte Aufstiegsrecht. Der Bayern- und Nord-Meister ermitteln den vierten Aufsteiger in Hin- und Rückspiel.

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