Mennighüffen unterliegt RWK-Reserve mit 2:3 – Rot für Wochmin VfL stürzt von der Spitze

Löhne (WB). Der VfL Mennighüffen hat die Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga A Herford eingebüßt. Gegen die »Reserve« von Rot-Weiß Kirchlengern unterliegen die Schützlinge von Trainer Lars Thielking überraschend mit 2:3 (1:0).

Von Georg Lieb
Marius Wellpott kommt auch gegen vier Rot-Weiße noch zum Kopfball, doch der Ball landet neben dem Tor. Der VfL Mennighüffen hadert mit dem Schicksal und ist bei der 2:3-Niederlage gegen Kirchlengern nicht vom Glück verfolgt.
Marius Wellpott kommt auch gegen vier Rot-Weiße noch zum Kopfball, doch der Ball landet neben dem Tor. Der VfL Mennighüffen hadert mit dem Schicksal und ist bei der 2:3-Niederlage gegen Kirchlengern nicht vom Glück verfolgt. Foto: Georg Lieb

Dabei ist die Bezeichnung Reserve für den Gast aus Kirchlengern nur sehr eingeschränkt zutreffend. Gleich acht Akteure aus dem Aufgebot der Bezirksligamannschaft stehen auf dem Kunstrasen in der Sparkassen-Arena. Kirchlengern will seine zweite Mannschaft unbedingt in der A-Liga halten.

Daher entwickelt sich ein Spiel auf Augenhöhe, der VfL Mennighüffen kann schon einmal so etwas wie Bezirksligaluft schnuppern. Die erste Halbzeit endet noch mit einer Mennighüffener Führung. Ein Schuss von Nikolas Schierholz wird von Alpay Arslan unhaltbar ins eigene Tor abgefälscht.

Mennighüffens Trainer Lars Thielking ist mit dem Spiel seiner Mannschaft trotzdem nicht zufrieden und sieht in Abschnitt zwei eine deutliche Überlegenheit der Gäste. Das 1:1 durch Benedikt Valldorf hatte sich irgendwie angekündigt, auch wenn kurz zuvor Viktor Altergot freistehend über den Ball tritt anstatt das 2:0 zu schießen. Mennighüffens Angriffe werden immer weniger.

Lars Hepke trifft aus klarer Abseitsposition zum 1:2. Dies sehen alle Akteure und Zuschauer im Sportpark, nur der Unparteiische André Kraus nicht. Danach wird ein klares elfmeterreifes Foul an Marius Wellpott nicht gepfiffen und auch das 1:3 durch Ali Garos fällt aus stark abseitsverdächtiger Position. Das Fußballglück ist wirklich nicht auf der Seite des VfL Mennighüffen.

Lars Thielking zeigt in der Niederlage Größe. Er will weder den Schiedsrichter, noch die gegnerische Aufstellung als Entschuldigung gelten lassen: »Wir waren heute zu verkrampft, haben die Ostertage wohl nicht gut überstanden. Die Niederlage des FC Herford von Gründonnerstag war nicht gut für unseren Kopf, hat uns vielleicht zu sicher gemacht, dass wir dieses Spiel gewinnen und das es bei uns mit den klaren Sieg so weitergeht.«

Der VfL steckt trotz aller Rückschläge nie auf. Der Anschlusstreffer von Francis-Bela Schöneberg kommt allerdings zu spät um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Nach dem Abpfiff klatscht Andreas Wochmin dem Schiedsrichter Beifall und sieht dafür noch die rote Karte.

VfL Mennighüffen: Schmidt - Altergot (67. Klipker), Cosar, Can (66. Tissen), Mosiolek, Wochmin, Schierholz (75. Heim), Holtmeier, Wellpott, Schöneberg, Sarialtin.

Tore: 1:0 Alpay (26./Eigentor), 1:1 Valldorf (58.), 1:2 Hepke (60.), 1:3 Garos (80.), 2:3 Schöneberg (90.).

Vorkommnisse: rot gg. Wochmin (90.).

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