2. Frauenfußball-Bundesliga: Herforder SV begrüßt Cloppenburg HSV-Trainer Lietz denkt über Veränderungen nach

Herford (WB/hf). Die zuletzt schwachen Auftritte des Frauenfußball-Zweitligisten Herforder SV veranlassen Trainer Ralf Lietz zum Umdenken. Im Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr gegen den BV Cloppenburg könnte er auf eine neue Startelf vertrauen. Auch, weil Stürmerin Giustina Ronzetti wieder fit ist.

HSV-Trainer Ralf Lietz hofft auf den Einsatz von Friederike Schaaf (links).
HSV-Trainer Ralf Lietz hofft auf den Einsatz von Friederike Schaaf (links).

Herfords beste Torjägerin steht nach zwei Spielen, bei denen sie verletzungsbedingt fehlte, vor ihrer Rückkehr. Ebenso hofft Lietz auf den Einsatz von Verteidigerin Friederike Schaaf, die mit einem Muskelfaserriss das 2:8-Debakel am vergangenen Sonntag bei Borussia Mönchengladbach verpasste. Verletzt ist sie nicht mehr, aber eine Grippe macht ihren Einsatz ungewiss.

Neue Gesichter in der Startelf

In Frage stellt Lietz auch die Positionen einiger anderer Spielerinnen, die allerdings fit sind. »Das Gesicht der ersten Elf könnte sich ändern«, sagt Lietz. Veränderungen an der Herforder Mentalität würde er auch gerne vornehmen. Doch »die Einstellung der Spielerinnen ist schwer zu trainieren«, sagt HSV-Trainer Ralf Lietz.

Wenn es so einfach ginge, wie er es sich wünscht, dann hätte er beim Training unter der Woche wahrscheinlich einige Sonderschichten für seine Zweitliga-Damen eingelegt. Denn beim 2:8 zeigte der HSV nach einem 2:3-Rückstand zur Halbzeit eine desolate Vorstellung im zweiten Durchgang. »Unsere massiven Schwankungen im Leistungsvermögen sind allgemein bekannt«, sagt Lietz und hofft, dass seine Frauen sich gegen den BV Cloppenburg nur von ihrer starken Seite zeigen.

Hinspiel macht Mut

So wie in der Vergangenheit: »Gegen Cloppenburg war immer etwas drin«, sagt Lietz. Als jüngstes Beispiel diene die 0:3-Niederlage im Hinspiel beim BV. Erst in den Schlussminuten (83./87.) traf Cloppenburg doppelt und machte den Sieg klar. Zuvor ließ der Herforder SV zahlreiche Torchancen auf den Ausgleich aus. »Der Ball wollte überhaupt nicht reingehen«, sagt Lietz.

Das soll sich am Sonntag gegen den Tabellensechsten, der mit einem 5:1-Sieg vom Mittwoch gegen Herfords Tabellennachbarn SV Henstedt-Ulzburg anreist, ändern. Nicht zuletzt auch, weil Herfords Acht-Tore-Frau Ronzetti zurückkehrt.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.