Handball: Dennis Eichhorn will bei der SG Bünde-Dünne mittelfristigen Erfolg »Ich kann nicht zaubern«

Bünde  (WB). »Das war Glück im Unglück für uns!« Denn kaum wusste Teammanager Olaf Hippel vom Handball-Landesligisten SG Bünde-Dünne, dass er einen neuen Trainer finden muss, wurde Dennis Eichhorn beim TSV Hahlen freigestellt. Hippel gehörte zu den ersten Anrufern und bekam die Zusage. Somit löst Eichhorn im Sommer Andrea Nobbe ab (diese Zeitung berichtete exklusiv).

Von Lars Krückemeyer
Die Trainerfrage ist geklärt: Dennis Eichhorn (2. von rechts) löst nach der Saison Andrea Nobbe ab. Teammanager Olaf Hippel (links) und Vorsitzender Guido Mailänder sind froh, dass diese Personalie schnell erledigt werden konnte.
Die Trainerfrage ist geklärt: Dennis Eichhorn (2. von rechts) löst nach der Saison Andrea Nobbe ab. Teammanager Olaf Hippel (links) und Vorsitzender Guido Mailänder sind froh, dass diese Personalie schnell erledigt werden konnte. Foto: Lars Krückemeyer

»Ich musste die Trennung von Hahlen erstmal sacken lassen. Am ersten Tag danach haben mich gleich drei Vereine angerufen«, berichtet Eichhorn. Dass der 44-Jährige sich für die SG entschied, stieß laut Hippel in der Mannschaft auf große Zustimmung: »Die Spieler waren zwar enttäuscht, dass Andrea Nobbe aufhört. Aber sie waren genauso über den Nachfolger begeistert.«

Sechs Aufstiege in 13 Jahren

Dennis Eichhorn genießt in der ostwestfälischen Handballszene einen exzellenten Ruf. Mit dem VfL Mennighüffen, dem TuS Möllbergen und der HSG Porta Westfalica gelangen ihm als Trainer sechs Aufstiege in 13 Jahren.

»Erfolgreiche Arbeit vorführen«

Klar, dass diese Bilanz die Erwartungen im Umfeld des Vereins steigen lässt. Doch Eichhorn will mittelfristigen Erfolg: »Es soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass hier aufgestiegen werden muss. Ich kann nicht zaubern, sondern will die erfolgreiche Arbeit von Andrea Nobbe fortführen und junge Spieler entwickeln.«

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