Handball-Verbandsliga: Harsewinkel kommt – CVJM in Altenbeken HSG hat sich volle Halle verdient

Bünde/Rödinghausen (WB). Eine Woche nach dem Derbysieg in Rödinghausen wartet mit der TSG Harsewinkel der nächste schwere Brocken auf die HSG Spradow in der Handball-Verbandsliga. Der CVJM will bei der HSG Altenbeken/Buke bestehen.

Von Klaus Münstermann
Rödinghausens Patrick Meier (links), der hier Spradows Jannis Vogt aufzuhalten versucht, muss mit dem CVJM bei der HSG Altenbeken/Buke an diesem Samstag antreten. Vogt und die HSG Spradow empfangen die TSG Harsewinkel.
Rödinghausens Patrick Meier (links), der hier Spradows Jannis Vogt aufzuhalten versucht, muss mit dem CVJM bei der HSG Altenbeken/Buke an diesem Samstag antreten. Vogt und die HSG Spradow empfangen die TSG Harsewinkel. Foto: Klaus Münstermann

Spradow erwartet Tabellendritten aus Harsewinkel

Nachdem sich in der Vorwoche, wie bereits berichtet, Kreisläufer Pete Nolte ein Kreuzband gerissen hatte, ist Spradows Trainer Markus Hochhaus froh, eine Woche ohne neue Verletzungen hinter sich zu haben. Die HSG wird die TSG Harsewinkel mit demselben Personal empfangen, das in Rödinghausen auftrumpfte.

Die Gäste stehen mit 14:6 Punkten auf dem dritten Rang. Zuletzt wurde TuS Nettelstedt II mit 31:19 abgefertigt. Das war der dritte Sieg in Folge. »Als absoluter Favorit kristallisiert sich ja keine Mannschaft heraus. Somit zähle ich die TSG ebenso zu den Teams, die um den Aufstieg mitspielen, wie Oberaden und Nettelstedt«, sagt Hochaus.

Er stelle sich gegen eine junge Truppe, die ein Jahr reifer geworden sei, auf eine Deckung ein, die Daniel Danowsky vermehrt in den Blick nehmen wird. »Aber das Problem haben wir in der Vorwoche auch gut gelöst als Jannis Vogt und Helge Frederking gut gearbeitet haben«, sagt Hochhaus. »Ich hoffe auf eine gut besuchte Halle, die uns zum Jahresabschluss unterstützt. Das haben wir uns verdient.« Anwurf ist am Samstag um 18 Uhr.

Rödinghausen trifft in Altenbeken auf Innenblock mit Gardemaß

»Wir haben die Niederlage gegen Spradow aufgearbeitet und damit abgehakt«, sagt CVJM-Trainer Pascal Vette. Seine Mannschaft müsse zusehen, dass sie in Altenbeken wieder ihre Leistung abrufe. »Wir hinken unseren eigenen Ansprüchen hinterher. Eine Summe von Kleinigkeiten hat dafür gesorgt«, erklärt Vette. Dazu zähle er die unglücklichen Niederlagen, jeweils mit einem Tor, gegen Oberaden und Lit, ebenso wie den zerpflückten Spielplan, der es schwierig mache, einen Rhythmus zu finden.

»Aber unter dem Strich haben wir immer noch eine der besten Deckungsreihen der Liga«, betont Vette. Und die trifft in Altenbeken auf sehr heimstarke Gastgeber, bei denen sich Vette wie viele andere Experten auch, nicht erklären kann, warum sie mit nur fünf Punkten auf dem drittletzten Platz stehen.

Stärkere Rückrunde als der CVJM in der Vorsaison gespielt

»Das war die einzige Mannschaft, die in der Vorsaison eine stärkere Rückrunde als wir gespielt hat«, betont Vette. Und die Rückraumschützen Michael Schadomsky und Yannic Hennemann seien Altenbeken erhalten geblieben. Eine Lösung muss Vette dafür finden, wie Lukas Reese und Co. den hoch gewachsenen Innenblock überwinden können. »Das sind alles Spieler mit Gardemaß, gefühlt vier Meter groß.« Der CVJM meldet alle Mann an Bord. Lediglich bei Kim Bönsch wird überlegt, ob das Risiko eingegangen werden soll, ihn mit Achillessehnenbeschwerden ein weiteres Mal spielen zu lassen. Anwurf ist am Samstag um 17 Uhr.

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